Und morgen wird die Sonne wieder scheinen… Tatjana Charalgina (Gesang), Aglika Angelova (Klavier), Liudmila Minnibaeva (Violine)

Drei Künstlerinnen, drei Stimmen – eine Botschaft.
Die Rolle der Künste, insbesondere der Musik, steht heute erneut auf dem Prüfstand. Allerdings, wenn alles gesagt ist, bleibt nur sie im Raum. Ihre Wirkung auf die Menschen war und ist immens: sie kann Trost spenden, Hoffnung schenken oder in tiefste Trauer stürzen. Für diesen Abend wählten die Künstlerinnen Werke europäischer und russischer Komponisten sowie ukrainische Volklieder, die zu der Seele jedes Menschen sprechen.

Über die Künstlerinnen

In Jekaterinburg (Russland) geboren, erhielt Tatjana Charalgina schon mit fünf Jahren Klavierunterricht. Sie setzte ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium als Dirigentin und Sängerin fort und sang schon während des Studiums auf Konzertreisen in Belgien, Deutschland, Frankreich und den USA. Sie studierte bei Prof. Judith Beckmann und besuchte Meisterkurse bei Eva Randova und Helmut Rilling.
Von 2006 bis 2014 war sie Ensemblemitglied des Staatstheater Mainz. Sie sang viele große Partien ihres Faches. Violetta, Donna Anna, Adele, Elettra , Susanna und Tatjana nur um einige zu nennen. Konzerte führten in die Alte Oper Frankfurt, die Laeiszhalle Hamburg, die Kölner Philharmonie und den Mainzer Dom, Liederhalle in Stuttgart und Konzert und Kongresszentrum in Luzern. Die Opernwelt kürte sie 2008 und 2011 zur „Nachwuchssängerin des Jahres“. Sie wurde Preisträgerin des „Hamburger Mozart Wettbewerbs“ und des „Robert Stolz Wettbewerbs“.

Aglika Angelova wurde in ihrer Heimat Bulgarien und dann in Deutschland ausgebildet, wo sie ihren Abschluss
an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg machte. Sie setzte ihre musikalische Laufbahn in den
USA fort. In San Francisco mitbegründete sie das Jupiter Piano Trio und in Chicago wirkte sie als Professorin für
Klavier und Kammermusik an der DePaul University School of Music mit. Das Jupiter Trio erregte internationale Aufmerksamkeit, als es beim 4. Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka eine Goldmedaille und einen ersten Preis gewann, zwei eigene CDs veröffentlichte und Werke für zwei weitere CDs aufnahm. Aglika Angelova ist Steinway Artist und wurde für ihre „sichere und kraftvolle Art“, „jubelnde, energische Intelligenz“ „unbestrittene Brillanz“, „reichen Ton und beeindruckenden Fähigkeiten“ gelobt. Nachdem sie einige Zeit in Brasilien gelebt hat, ist sie mit ihrer Familie nach Hamburg zurückgekehrt. Hier ist sie als enthusiastische kollaborative Pianistin und leidenschaftliche Klavierpädagogin tätig.

Liudmila Minnibaeva wurde  in Leninabad (Tadschikistan) geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht an der Spezialmusikschule des Konservatoriums in Ufa (Baschkirien). Sie studierte bei Prof. Irina Botschkova am Moskauer Konservatorium. Danach kam Liudmila Minnibaeva für ihr Studium bei Prof. Mark Lubotsky und Prof. Kolja Blacher nach Hamburg. Sie bestand dort ihre Diplom- und Konzertexamensprüfungen mit Auszeichnung.
Nach verschiedenen Preisen in ihrer Heimat erhielt Minnibaeva 1996 den 1. Preis der Elise Meyer-Stiftung und 1998 den 1. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich. Ferner wurde sie 1999 mit dem Masefleld-Preis der Alfred Toepfer-Stiftung ausgezeichnet. Als Mitglied des Evrus-Trios gewann Minnibaeva 2001 den 3. Preis beim Internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien. Im selben Jahr wurde das Evrus-Trio Preisträger des Großen Förderkreiswettbewerbs der Konzertgesellschaft München und im Jahr 2002 des Internationalen Kammermusikwettbewerbes in Osaka.
Seit Januar 2003 ist sie an der Hamburger Musikhochschule als Professorin tätig und seit 2011 Mitglied des NDR Sinfonieorchesters. Sie spielt eine Pietro Landolfi Geige aus dem Jahre 1760. Die Geige wurde ihr von Frau Brigitte Feldtmann zur Verfügung gestellt.

Programm

W.A.Mozart / 1756 – 1791  „Laudate Dominum“

J.S.Bach / 1685 – 1750  Arie aus der Matthäus Passion „Erbarme Dich…“

J.S.Bach  Sonate h-Moll, BWV 1014 für Violine und Cembalo (Klavier)

F.Mendelssohn-Bartholdy / 1809-1847  „Auf Flügeln des Gesanges“ Op.34,2

G. Mahler / 1860 – 1911 „Wer hat dies Liedlein erdacht“
G. Mahler „Ich atmet‘ einen linden Duft“
G. Mahler „Liebst Du um Schönheit“

Pause

R. Strauss / 1864 – 1949  „Du meines Herzens Krönelein“. Op. 2,2
R. Strauss „Wiegenlied“, Op. 41a,2
R. Strauss „Morgen“, Op. 27,4
R. Strauss „Beim Schlafengehen“ aus „Vier letzten Lieder“

J. Williams / 1932  Thema aus dem Film „Schindler`s List“

Drei Lieder aus der ukrainischen Archaik in Bearbeitung von W. Kikta
Ukrainisches Volkslied „Ой не свиiти, мiсяченьку“ (Oj ne switi misjatschenku)

P.I. Tschaikowsky / 1840 – 1893 „Glaube nicht, mein Freund…“, Op.6,1

S. Rachmaninov / 1873– 1943  „Flieder“, Op.21,5
S. Rachmaninov  „Hier ist es schön“, Op.21,7

Tickets

VVK: 18 Euro/erm. 10 Euro zzgl. Kassengebühren
Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen
Abendkasse: 20 Euro/erm. 12 Euro
Ermäßigung hat ihre Gültigkeit für Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempfänger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.
Reservierung:
per E-Mail info@tsaal.de