blurred edges Festival. .unSEEN. Daniel Bucurescu, Klavier & Electronics

.unSEEN: eine konzertante Erzählung über drei Menschen, die nicht sein durften, wer sie sind.
Władysław Szpilman.
Fanny Hensel.
Frédéric Chopin.
Über Lebensrealitäten zwischen Antisemitismus, Homophobie, Misogynie und gesellschaftlichem Druck – und darüber, sich dennoch Gehör zu verschaffen; als künstlerischen Widerstand gegen kompromisslose Systeme und Hierarchien.
.unSEEN: denjenigen gewidmet, deren Stimmen zu oft überhört wurden – und denjenigen, die den Mut haben, hinzuhören.
.unSEEN.
Und DOCH werden sie gehört!
Und DOCH werden sie gesehen!
Programm
Władysław Szpilman – Nocturne f-Moll
Fanny Hensel – „Das Jahr“ (Auswahl)
Daniel Bucurescu – .unSEEN (2026)
Frédéric Chopin – Nocturne op. posthume
Frédéric Chopin – Mazurkas (Auswahl)
Über den Künstler
Schnell nachdem Daniel Bucurescu mit 14 Jahren das Klavierspielen begann, war für den gebürtigen Berliner klar: „Musik – nehm ick!“.
Klavier studierte er in Berlin, Rostock, Genf und Paris und konzertierte u.a. in den Philharmonien Berlin und Paris, NDR Hamburg, Elbphilharmonie, Laeiszhalle, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
Seit 2019 realisiert er als Pianist, Konzertperformer und Community-Composer interdisziplinäre Projekte mit parallelen Education- und Communityprogrammen und stets unter seinem Motto „Musik mit und für Menschen“; so auch 2025 sein interdisziplinär-experimentelles Musikfestival „festival.M“ in Hamburg und Berlin (, dessen Grundidee 2024 für den OPUS KLASSIK nominiert wurde) mit Künstler:innen der Freien Szene, die seine gesellschaftliche Vision teilen. Im Rahmen des Zukunftsprogramms der Elbphilharmonie übt Daniel als freier
Kulturvermittler seine Musik vermittelnde Tätigkeit mit jungen Menschen aus und gibt regelmäßig Konzerteinführungen in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg.
Seit dem Sommersemester 2025 ist Daniel Lehrbeauftragter an der HfMT Hamburg: im Fachbereich „Musikwissenschaft & Musikvermittlung“ arbeitet er mit Studierenden am Entwickeln neuer Konzertformate für breite und diverse Publika, sowie individuell an ihrem Artepreneurship für die Freie Szene. Seit Juli 2021 wird Daniel von der Claussen-Simon-Stiftung im Rahmen des stART.up-Stipendiums gefördert und entwickelt hier seine interdisziplinären Ansätze für seine Kunst weiter. Er ist zudem Stipendiat des Deutschen Musikrates (2021-2023), des Goethe-Instituts (2023/24), der Deutschen Orchesterstiftung, des Köthener Musicalien-Labs (2023) und Preisträger des Awards „Zusammen für die Zukunft“, sowie des „Internationalen Beethoven-Preises“ der BeethovenGesellschaft Bonn.
In seiner Freizeit interessiert sich Daniel für Fotografie und Sprachen, besitzt ca. 16 Paar Happy Socks (, die er gerne auch auf der Konzertbühne am Flügel einsetzt), produziert Soundtracks für Dance-Films und ist in Hamburg immer mit seinem weißen Vintage-Bike unterwegs. Obwohl die Musik spät in sein Leben trat, sucht Daniel immer wieder neue Wege, um Kunst als frei zugängliches Kulturgut gesellschaftlich zu öffnen.
Tickets
Abendkasse: 15.- / erm. 10.- (supporter ticket: 20.-)
Ermäßigte Tickets sind für Studierende, Menschen mit Behinderungen und Sozialleistungsbeziehende gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises am Einlass erhältlich.
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