"Fermata Classica. Parallele Welten“. Konzert und Ausstellung
Katharina Mai, Gesang
Marina Kulow, Klavier und Malerei
David Movsisyan, Violine
Andranik Sargsyan, Cello
Eine Symphonie aus Farbe und Klang. Stellen Sie sich einen Raum vor, in dem die gewohnte Zeit stillsteht und klassische Musik eine sichtbare Gestalt annimmt. Es erwartet Sie ein faszinierender Dialog zweier Kunstformen, der die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung auflöst. Alle ausgestellten Gemälde wurden von Malerin und Pianistin Marina Kulow unter dem direkten Eindruck der Musikstücke des Programms geschaffen. Das Programm des Abends ist eine grandiose Reise mit den Werken russischer und westeuropäischer Romantik. Der Titel des Projekts hat eine tiefe symbolische Bedeutung: Die musikalische „Fermate“ lädt dazu ein, eine kunstvolle Pause im hektischen Alltag einzulegen, innezuhalten und in die parallelen Welten von Klang und Farbe zu blicken.
Verbringen Sie diesen unvergesslichen Abend im Zeichen der Kunst, die die Sinne berührt und inspiriert.
Programm
S. Rachmaninow / 1873 – 1943 Trio Elegiaque no.1 in g-Moll
M. Glinka / 1804 – 1857 „Die Lerche”
N. Rimski-Korsakow / 1844 – 1908 „Nicht der Wind, der von den Höhen weht“, Op. 43 Nr. 2
P. I. Tschaikowsky / 1840 – 1893 „Ob der Tag herrscht“, Op. 47 Nr. 4
S. Rachmaninow
„Der Traum“, Op. 8 Nr. 5
„Kind, du bist schön wie eine Blume“, Op. 8 Nr. 2
„Frühlingsfluten“, Op. 14 Nr. 11
I. Stravinsky / 1882 – 1971 Drei Fragmente aus dem Ballett “Feuervogel” (Klavierbearbeitung von Guido Agosti)
Pause
J. Brahms / 1833 – 1897
“Gestillte Sehnsucht”, Op. 91
“Geistliches Wiegenlied”, Op. 91
F. Mendelssohn Bartholdy / 1809 – 1847 Klaviertrio d-Moll, Op. 49
Über die Künstler/-innen
Marina Kulow wurde 1987 in Brest, Weißrussland, geboren und wuchs dort auf. 2023 wanderte sie mit ihrer Familie nach Deutschland aus. Sie ist Konzertpianistin, Künstlerin, Magister Artium, Pädagogin, Autorin des Projekts „Fermata Classica“ und Organisatorin des internationalen Kunstfestivals „Motley Tulip“.
Sie trat mit Soloprogrammen und als Teil von Ensembles in Weißrussland, Russland, der Ukraine, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland auf. Marina arbeitete mit dem Staatlichen Kammerorchester der Republik Weißrussland, dem Staatlichen Akademischen Symphonieorchester der Republik Weißrussland, dem Kammerorchester des Michailowski-Theaters in St. Petersburg und anderen zusammen. 2024 realisierte Marina in der Laeiszhalle gemeinsam mit dem Orchester des Collegium Musikum Hamburg das Projekt „Connections“, das ein klassisches Konzert und eine Einzelausstellung kombinierte.
Seit 2022 entfaltet Marina auch ihr kreatives Potenzial als Künstlerin. Sie entwickelte ihre professionellen Fähigkeiten durch Meisterkurse bei der Brester Aquarellistin Marina Lappo und dem renommierten russischen Aquarellisten Sergei Temerev.
Seit 2023 arbeitet Marina aktiv im Bereich der konzeptionellen Synthese von Musik und bildender Kunst. Die Ideen von W. Kandinsky und A. Scriabin bleiben ihre wichtigsten Inspirationsquellen.
2025 wurde ihr Kunstwerk für die Teilnahme an der London Art Biennale ausgewählt. 2026 wurde eine Soloausstellung in “The Yard Gallery” in Hamburg organisiert. Marina Kulows Werke befinden sich in Privatbesitz in Weißrussland, Russland, der Ukraine, Polen, Deutschland, Italien, England, Griechenland und Taiwan.
Katharina Mai erhält bereits mit sechs Jahren Klavierunterricht und genießt dann später ihr Studium als klassische Sängerin und Musikpädagogin in Russland und in Hamburg. Die Teilnahme an mehreren Meisterkursen weltweit bereichern ihren künstlerischen Werdegang und so ist sie als Sängerin seit vielen Jahren in Hamburg aktiv und fortlaufend als Solistin mit verschiedenen Orchestern sowie in unterschiedlichen Oratorien und Kantaten zu hören. Neben ihren im Opernrepertoire bekannten „Hosenrollen“ singt sie auch Brasil-Jazz und wurde als „Beste Sängerin“ bei dem 12. Sommer-Jazz-Festival 2007 in Hamburg ausgezeichnet. Als Klassische Sängerin findet man sie auch auf mehreren CD- Aufnahmen als Stamm- sowie Gastsängerin, wie beispielsweise den Ensembles „Lux-Aeterna“ oder „LIBERTAS“. Zahlreiche Aufführungen führten sie durch viele Konzertsäle Hamburgs, sowie in das nahe und ferne Ausland. So trat sie u.a. in Kanada, Argentinien, in der Schweiz, in Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn und Russland auf. Seit 2010 gibt sie ihr Wissen als Dozentin für Gesang am Johannes Brahms Konservatorium in Hamburg weiter.
David Movsisyan besuchte 1976 bis 1987 das Tschaikowsky-Musikschule in Eriwan, Armenien. Bei dem Transkaukasischen Musikwettbewerb 1985 erhielt er den zweiten Preis. 1987 bis 1994 studierte er auf der staatlichen Komitas-Hochschule für Musik und gewann 1991 im Finale des internationalen Wettbewerbes für junge Musiker in Belgrad eine Auszeichnung mit Diplom. 1990 wurde er Mitglied des Aram-Khatchaturyan-Streichquartetts. Nach dem Diplom der Komitas-Hochschule setzte er seine Ausbildung mit einem Aufbaustudium zum Konzertexamenabschluss fort. Seit 1996 ist er dort als Dozent für Geige und Streichquartette verpflichtet. Nach dem Diplom der Komitas-Hochschule setzte er seine Ausbildung mit einem Aufbaustudium zum Konzertexamenabschluss fort. Seit 1996 ist er dort als Dozent für Geige und Streichquartette verpflichtet. Das beinahe daniederliegende künstlerische Leben in Armenien bewegte ihn dazu, sich außerhalb seiner Heimat für eine musikalische Zukunft zu bemühen. 2005-2016 war er in der Klassik Philharmonie Hamburg als Konzertmeister tätig. 2013 hat er ein eigenes Ensemble, Collegium Musicum Hamburg, gegründet. Seit 2016 ist er als Konzertmeister in der Hanse Philharmonie Hamburg tätig.
Andranik Sargsyan ist ein Hamburger Cellist armenischer Abstammung. Sein künstlerischer Weg ist geprägt von einer tiefen Leidenschaft für das Cello, die sich in seiner facettenreichen Karriere als Solist, Kammermusiker, Pädagoge und Initiator zahlreicher Projekte widerspiegelt. Von 2009 bis 2018 bekleidete Andranik Sargsyan die Position des Solocellisten der Klassik Philharmonie Hamburg – eine führende Rolle, in der er seine technische Brillanz und musikalische Sensibilität eindrucksvoll unter Beweis stellte. Doch sein Engagement für das Cello geht weit über die Orchesterbühne hinaus: Seit 2012 bereichert er die musikalische Landschaft Hamburgs durch die Organisation von Cellofestivals, die Musiker und Enthusiasten gleichermaßen begeistern. Als Gründer und Leiter der Celloakademie Hamburg widmet sich Andranik Sargsyan mit großem Erfolg der Ausbildung der nächsten Generation von Cellisten. Ein besonders innovatives Projekt, das seine künstlerische Vision unterstreicht, ist die Gründung des Ensembles Mezzocello mit dem er zahlreiche Konzerte europaweit gegeben hat. Neben den Aufnahmen des Ensembles wirkte Andranik bei zahlreichen CD-Produktionen mit.
Tickets
VVK: 18 Euro/erm. 10 Euro zzgl. Kassengebühren
Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen
Abendkasse: 20 Euro/erm. 12 Euro
Ermäßigung hat ihre Gültigkeit für Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempfänger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.
Reservierung:
per E-Mail info@tsaal.de
Deutsch
Русский
