Internationale Tschaikowsky-Tage 2019. Valentino Worlitzsch (Cello) und Elisabeth Brauß (Klavier)

„Mit einer unbeirrbaren Sensibilität“ (Harald Eggebrecht, SZ), „technisch beschlagen (…) und originell in seinen Interpretationen“ (Fono Forum), „mit einem überwältigenden Temperament und außerordentlicher Fantasiebegabung“ (hr) – das sind nur einige der Lobeshymnen, die Valentino Worlitzsch mit seiner jüngst beim Label Genuin classics erschienenen Debüt-CD bei der Presse hervorruft.

Valentino Worlitzsch zählt zu den erfolgreichsten Cellisten seiner Generation und überzeugt regelmäßig nicht nur internationale Fachjurys, sondern auch das Publikum mit seinem Spiel: So gewann er u.a. den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs nebst Publikumspreis und zwei Sonderpreisen, den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Int. Musikwettbewerb Pacem in Terris Bayreuth, ist Preis- und Publikumspreisträger des Wettbewerbs Ton und Erklärung, Sonderpreisträger des Grand Prix Emanuel Feuermann sowie des Int. Leoš-Janáček-Wettbewerbs und wurde als bester Teilnehmer ex aequo beim Pierre Fournier Award in London ausgezeichnet.

Geboren 1989 in Hannover, erhielt er mit vier Jahren seinen ersten Cello- und Klavierunterricht und wurde bereits in seiner Jugend vielfach auf beiden Instrumenten ausgezeichnet. Sein Cellostudium absolvierte er bei Bernhard Gmelin in Hamburg, Michel Strauss in Paris und Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar und Berlin, als dessen Assistent er auch seit 2015 unterrichtet. Parallel studierte er Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Johanna Wiedenbach sowie Dirigieren bei Nicolás Pasquet und konnte auch als Dirigent schon viele wertvolle Erfahrungen sammeln: So dirigierte er u.a. in der Berliner Philharmonie und arbeitete bereits mit professionellen Orchestern wie der Jenaer Philharmonie oder der Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach zusammen.

Als Solist trat er u.a. mit dem Beethoven Orchester Bonn, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Münchener Kammerorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie auf und konzertierte auf so bedeutenden Bühnen wie der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, der Elbphilharmonie, der Wigmore Hall London und der Philharmonie St. Petersburg. Darüber hinaus widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik – zu seinen Partnern zählen Elisabeth Brauß, Volker Jacobsen, Nils Mönkemeyer, Christopher Park, Natalia Prischepenko, William Youn u.v.m. – und ist regelmäßiger Gast bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder dem Heidelberger Frühling. Valentino Worlitzsch ist langjähriger Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Stiftung Musikleben und vieler weiterer. Er spielt ein Grancino-Cello aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds. Seit Beginn der Saison 2018/19 ist er Solo-Cellist im hr-Sinfonieorchester in Frankfurt am Main.

Elisabeth Brauß, 1995 geboren, gilt als eine der herausragenden Musikerinnen ihrer Generation. Sie gastiert international regelmäßig u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, am Mariinksy Theater in St. Petersburg, in der Tonhalle Zürich, im Barbican Centre in London, am Konzerthaus Berlin, beim Heidelberger Frühling oder beim Schleswig-Holstein Musik Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Als Solistin konzertiert sie mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie Hannover, den Dortmunder Symphonikern und den Bochumern Symphonikern. Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway- Wettbewerb in Hamburg und beim internationalen Grotrian-Steinweg-Klavierwettbewerb in Braunschweig wurde ihr 2012 der Förderpreis des Prätorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen. Im August 2013 gewann sie beim TONALi Grand Prix in Hamburg den Haupt- und den Publikumspreis. 2015 gewann sie den ersten Preis bei dem Wettbewerb „Ton und Erklärung“ in Frankfurt, im Oktober 2016 gewann sie den Kissinger KlavierOlymp in Bad Kissingen. Im Mai 2017 erschien Ihre Debut-CD mit Werken von Beethoven, Prokofiev, Chopin und Denhoff bei OehmsClassics, die unter anderem mit eine m „Editor´s choice“ des englischen Grammophon-Magazins ausgezeichnet wurde. Für die Saisons 2018/2019 und 2019/2020 wurde sie als eine von sechs Musikern für das renommierte BBC New Generation Artist Scheme ausgewählt. Für die Saison 2013/2014 war sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund, 2014 erhielt sie ein Stipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung und ist seit 2014 außerdem Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Im Alter von 6 Jahren begann sie Ihre Ausbildung in der Klavierklasse von Dr. Elena Levit, von 2007 – 2010 war sie Studentin am Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.Von 2008 – 2010 war sie in Hannover Studentin in den Klavierklassen  von Dr. Elena Levit und Prof. Matti Raekallio, seit 2010 studiert sie an der HMTMH in der Klavierklasse von Prof. Bernd Goetzke.

Programm

 P.I. Tschaikowsky / 1840-1893 Pezzo Capriccioso, Op. 62

Johannes Brahms / 1833-1897

Allegro non troppo

Allegretto quasi Menuetto

Allegro

Pause

César Franck / 1822 – 1890 Sonate A-Dur für Violoncello und Klavier

Allegretto moderato

Allegro

Recitativo – Fantasia. Moderato

Allegretto poco mosso

 

Karten 15  Euro/erm. 10 Euro zzgl.Kassengebühren

Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen

Abendkasse: Karten 18  Euro/erm. 10 Euro

per E-Mail info@tsaal.de

 

„Tschaikowsky-Tage“ 2019 werden von der Stiftung „Russkij Mir“  und der Heidi+Friedrich Heibey Kutur-Stiftung gefördert.