Musiksalon LIED und KUNST "Vom Lied der Nachtigall und dem Duft der Rose" Julia Sukmanova, Sopran Maria Tilibtsev, Mezzosopran Elena Sukmanova, Klavier Niels Graf von Waldersee, Wort

„Lieb Nachtigall, wach auf“ – so beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Die Nachtigall, die im Zentrum des diesjährigen Solons steht, ist dabei mehr als nur ein Vogel: Sie verweist auf das Evangelium selbst, das – wie die von Jesaja verheißene entsprungene Ros’ – zum Erlöser Christus hinführt.
Doch Nachtigall und Rose begegnen uns nicht nur in der christlichen Symbolik. Ihr poetischer Zusammenhang entstammt dem alten Persien und hat von dort aus die Welt erobert. In Dichtung und Musik klingt dieses Motiv bis heute nach – bei Hafis, Theodor Storm und Oscar Wilde ebenso wie in den Werken von Franz Schubert, Philipp Heinrich Erlebach und Nikolai Rimski-Korsakow. Sie alle ließen sich von der innigen Verbindung aus Klang, Natur und Symbolik inspirieren.
An diesem Abend laden Julia Sukmanova (Sopran), Maria Tilibtsev (Mezzosopran), Elena Sukmanova (Klavier) und Niels Graf von Waldersee (Wort) zu einer poetisch-musikalischen Wanderung ein. Gemeinsam folgen sie den Spuren der großen Sangeskunst des kleinen Vogels und der zeitlosen Schönheit der Rose.

Programm folgt in Kürze

Über die Künstler/-innen

Die Preisträgerin des ARD-Wettbewerbes, deutsche Sopranistin Julia Sukmanova, ist Absolventin des N.A. Rimsky-Korsakov Konservatoriums in St. Petersburg. Als Konzertpianistin und Kammermusikerin führte sie in Freiburg (Breisgau) bei Prof. Markus Goritzki das Gesangstudium fort. Gesangspädagoginnen und Sängerinnen wie Montserrat Caballé, KS. Brigitte Fassbaender und Margreet Honig haben sie maßgeblich beeinflusst. Mit breitem Repertoire ist Julia Sukmanova regelmäßiger Gast auf den Lied- und Konzertpodien und hat sich als Liedinterpretin einen Namen gemacht.

Die Pianistin Elena Sukmanova ist eine gefragte Liedbegleiterinnen. Sie ist Absolventin des N.A. Rimsky-Korsakov-Konservatoriums in St.Petersburg und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Die Künstlerin lebt mit ihrer Familie in Hamburg und unterrichtet am Johannes-Brahms-Konservatorium.

Hamburger Mezzosopranistin Maria Tilibtsev gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchssängerinnen ihrer Generation. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie als Mitglied des Alsterspatzenchores, später als Mitglied des Jugendchores der Hamburgischen Staatsoper. Sie ist Preisträgerin und Finalistin mehrerer Wettbewerbe, darunter dem Bundeswettbewerb Gesang Berlin, „Jugend Musiziert“ und dem Mozart Preises für Gesang. Ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Yvi Jänicke ergänzt sie derzeit durch Unterricht bei Margreet Honig in Amsterdam; auch besuchte sie Meisterkurse u. a. bei Vivica Genaux oder Thomas Hampson. In der Saison 2024/25 debütierte sie als Flora in «Lost Violet» am Luzerner Theater.

Den musikalischen Gesprächsfaden des Musiksalons hält Dr. Niels Graf von Waldersee. Geboren in Schleswig-Holstein, studierte er in Paris und Hamburg Medizin. Er arbeitet in einer Hamburger Praxis als Arzt für HNO-Heilkunde und ist außerdem Facharzt für Stimme, Sprache und für kindliche Hörstörungen. Im Jahre 1984 produzierte er als Student eine CD mit Liedern von Mozart, Strauss und Wolf mit Arleen Auger und Irwin Gage bei CBS. 2008 veröffentlichte er seine umfangreiche Arbeit „Ach ich fühl’s. Gewalt und die hohe Stimme“ bei dem Kulturverlag Kadmos. Darin geht es um die bis dahin so gut wie noch nie beachtete Diagnose des nicht vollzogenen Stimmbruchs der Frau. Waldersees Hauptinteressen gelten, wie auch in seinem Buch, den Zusammenhängen zwischen sozialpolitischer Prägung und Bildung, der Kunst, menschlicher Stimme und der Medizin.

Tickets

VVK: 18 Euro/erm. 10 Euro zzgl. Kassengebühren
Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen
Abendkasse: 20 Euro/erm. 12 Euro
Ermäßigung hat ihre Gültigkeit für Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempfänger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.

Reservierung:
per E-Mail info@tsaal.de