Eine musikalische Reise führt an diesem Abend von der Klarheit der Klassik bis zur glühenden Intensität der Spätromantik. Felix Mendelssohns Variations concertantes eröffnen den Abend mit lyrischem Charme und feiner Virtuosität. In Beethovens 3. Sonate für Violoncello und Klavier, Op. 69, begegnen sich beide Instrumente als gleichberechtigte Partner in einem Dialog von kraftvoller Gestaltung und innerer Balance. Nach der Pause entfaltet Bohuslav Martinůs in seinen Variationen über ein Thema von Rossini rhythmische Energie und tänzerischen Esprit. Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildet Sergei Rachmaninows Cellosonate – ein Werk voller leidenschaftlicher Melancholie und sinfonischer Wucht, das den Abend in tief bewegenden Klangfarben ausklingen lässt.
Der Cellist Carlo Lay und die Pianistin Ana Bakradze lernten sich im Studium an der Universität der Künste Berlin kennen und wurden erst vor kurzem mit dem Förderpreis des Rheingau Musikfestivals ausgezeichnet. Erleben Sie vier außergewöhnliche Werke, die die Künstler in einen lebendigen Dialog treten lassen.
Programm
F. Mendelssohn Bartholdy / 1809-1847 Variations concertantes, Op. 17
L. van Beethoven / 1770-1827 Sonate für Violoncello und Klavier, Op. 69 in A-Dur
Allegro, ma non tanto, Scherzo: Allegro molto, Adagio cantabile – Allegro vivace
Pause
B. Martinů / 1890-1959 „Variationen über ein Thema von Rossini” für Violoncello und Klavier
S. Rachmaninow /1873-1943 Sonate für Violoncello und Klavier, Op. 19
Allegro moderato, Allegro scherzando, Andante, Allegro mosso
Über die Künstler/-innen
Der Cellist Carlo Lay wurde im Jahr 2000 in Singapur geboren und begann in früher Kindheit Cello zu spielen. Derzeit absolviert er sein Masterstudium bei Danjulo Ishizaka an der Universität der Künste Berlin und erhält regelmäßig Unterrichte bei Sol Gabetta im Rahmen der Class d’Excellence an der Musikakademie Basel.
Im August 2025 wurde Carlo mit dem Förderpreis des Rheingau Musikfestivals ausgezeichnet. Er ist Förderpreisträger des Schleswig-Holstein Musikfestivals und wurde mit dem „Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ ausgezeichnet, verbunden mit einem Preisträgerkonzert im Beethoven Haus Bonn und einem Mittschnitt vom WDR. Carlo konzertierte unter anderem beim Beethovenfest Bonn, Festival Pablo Casals, Schumannfest Bonn, Sommerliche Musiktage
Hitzacker und Schiermonnikoog Festival. Konzerte als Solist gab Carlo unter anderem mit dem Beethovenorchester Bonn, dem WDR Orchester und dem Rundfunkchor des MDR. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn nach Europa, Asien und USA und er war mehrfach in Radio- und Fernsehbeiträgen im WDR, NDR Kultur, DLF Kultur, BR Klassik und MDR Klassik zu hören. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielte Carlo an der Seite von Künstlern wie Vadim Gluzman, Boris Garlitsky, Jonathan Brown und Thomas Riebl. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Daniel Hope, Igor Levit, Frans Helmerson und Jens Peter Maintz sowie von Mitgliedern des Kuss Quartetts, Vogler Quartetts und Artemis Quartetts. Carlo spielt ein Cello von Angelo Toppani aus dem Jahre 1733, das ihm von der ANDARTA Stiftung zur Verfügung gestellt wird.
Ana Bakradze wurde in Tiflis, Georgien geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren an der Kunstschule Tiflis Klavier zu spielen und setzte ihre Ausbildung 2014 an der Zakaria Paliashvili zentralen Musikschule in Tiflis bei Prof. Veka Svanidze fort. 2018 schloss sie ihr Gymnasium mit der Goldmedaille als Jahrgangsbeste ab. Seit 2018 studiert sie Klavier an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Gottlieb Wallisch im Bachelor und anschließend im Master.
Ana Bakradze ist Stipendiatin der Paul-Hindemith-Gesellschaft, der Internationalen Musikakademie Lichtenstein und Ad
Infinitum Foundation. Seit 2025 ist sie Stipendiatin der „Lisa Batiashvili Foundation“. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie bei bedeutenden Reihen und Festivals auf, unter anderem in München, Frankfurt, Hamburg, London, Paris, Wien, Luxemburg, Genf, Amsterdam und Utrecht und konzertierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Grachtenfestival, Pianoscope, Musikalischer Sommer in Ostfriesland, Schiermonnikoog Festival und Villa Musica Rheinland-Pfalz. Sie errang 1. Preise bei mehreren nationalen und internationalen Klavierwettbewerben, unter anderem im Klavierwettbewerb von Nodar Gabunia, T. Amirejibi International Piano Competition in Borjomi und beim IV nationaler Klavierwettbewerb in Tiflis.
Tickets
VVK: 18 Euro/erm. 10 Euro zzgl. Kassengebühren
Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen
Abendkasse: 20 Euro/erm. 12 Euro
Ermäßigung hat ihre Gültigkeit für Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempfänger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.
Reservierung:
per E-Mail info@tsaal.de
Deutsch
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