“Singe, tanze, liebe!" Julia Appel, Sopran / Vera Bogdanchikova, Klavier / Alexander Paperny, Balalaika

An diesem Abend erwartet Sie ein außergewöhnliches Musikerlebnis, das die Sinne betört und die Seele berührt.
Ein Trio mit einer ungewöhnlichen Besetzung aus der Balalaika, dem Lyrik-Koloratursopran und dem Klavier entführt Sie auf eine musikalische Reise voller Leidenschaft und Romantik. Unter dem Titel “Singe, tanze, liebe!” haben die Musikerinnen und Musiker ein facettenreiches Programm vorbereitet, das mit schönen, bekannten Melodien und schwungvollen Tanzrhythmen verführt. Sie werden die Werke von Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts hören, darunter die Meister wie Bartók, Lehár, Delibes, Bizet, J. Strauss und Rachmaninow. Erleben Sie die bezaubernden Klänge von Polka, Walzer, Bolero, Habanera und vielen weiteren Tanzformen. Das perlende Timbre des lyrischen Koloratursoprans, die außergewöhnlichen Töne der Balalaika und die tiefe, warme Klangfülle des Klaviers
verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen, das Sie sicherlich verzaubern wird. Lassen Sie sich von der Musik tragen und genießen Sie einen unvergesslichen Abend voller Emotionen, Eleganz und lebendiger Klangfarben.

Programm

Georg Friedrich Händel / 1685-1759   „Arrival of the Queen of Sheba“ aus dem Oratorium „Solomon“, Bearbeitung für Balalaika und Klavier.
Johann Strauss / 1825-1875 
Polka “Train de plaisir”
“Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“, aus der Operette “Die Tänzerin Fanny Elssler”
Arie von Adele „Mein Herrn Maquis“ aus der Operette „Fiedermaus“.
Georges Bizet / 1838-1875
Entr‘acte und Habanera aus der Oper „Carmen“
“Ouvre ton coeur”, spanischer Bolero aus der Ode Symphonie “Vasco da Gama”.
P. I.  Tschaikowsky / 1840-1893
Serenade „Oh Kind“ op.63 Nr.16
„Marsch“ aus dem Ballett „Nussknacker“.

Pause

Bela Bartok / 1881-1945   Rumänische Tänze
Sergei Rachmaninow / 1873-1943
Drei Romanzen:
“Es ist schön hier” op.21 Nr.7
“Gänseblümchen” op.38 Nr.4
“Oh singe nicht, du Schönheit!“ op.4 Nr.4
Italienische Polka, Bearbeitung für Balalaika und Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart /1756-1791   „Eine kleine Nachtmusik“, 1. Satz
Leo Delibes / 1836-1891   Les filles de Cadix, Bolero
Franz Lehár / 1870-1948   “Meine Lippen, sie küssen so heiß” aus der Operette “Giuditta”
Cesare Bixio / 1896-1978   „Parlami d‘amore, Mariu“
Luigi Denza /1846-1922   „Funiculu, funicula“

Über die Künstler/-innen

Julia Appel, Sopran
Eine außergewöhnliche Sängerin mit einem perlenden Timbre, sie studierte Gesang in St. Petersburg. Sie ist Preisträgerin internationaler und nationaler Gesangswettbewerbe. 2010 feierte sie ihr Debüt mit der Messe in G-Dur von Schubert und dem Requiem von Mozart in St. Petersburg. Sie bildete sich in Meisterkursen und Gesangsworkshops renommierter Persönlichkeiten (u.a. Elena Obraszowa, Eva Blahová, Angelo Gabrielli, Mario Diaz) weiter.
Von 2014 – 2017 war Julia als Solistin an der St. Petersburger Operette engagiert. Zu ihrem Repertoire gehörten u.a.:
Fürstin Feodora «Die Zirkusprinzessin» (E. Kálmán), Rosalinda « Die Fledermaus» (J. Strauß), Juliska « Der
Zigeunerprimas» (E. Kálmán). Sie arbeitete unter verschiedenen Dirigenten wie Kent Nagano, F.-X. Roth, Gulliermo Garsia Calvo, Vilmantas Kaliunas, M. Nikolaew und Ingo Martin Stadtmüller.
Tourneen durch Russland und Europa mit der St. Petersburger Operette sowie diverse Auftritte und Konzerte als
Solistin runden das künstlerische Profil von Julia ab.

Vera Bogdanchikova, Klavier
In Moskau geborene Pianistin, geprägt vom renommierten Tschaikowski-Konservatorium. Vera spürte schon in jungen
Jahren eine Leidenschaft für die Arbeit im Bereich der Oper. Ihre Musik entsteht im Dialog – mit Sänger:innen, mit
Worten, mit Klangfarben. Künstlerische Begegnungen mit Galina Wischnewskaya, Mauro Trombetta, Tito Capobianco,
Carolyn James, Vesselina Kassarova, Vytautas Sondezkis und Giampaolo Bisanti markieren ihren Weg. Die gemeinsame Arbeit mit bekannten Sänger:innen wie Alexey Bogdanchikov, Elena Guseva, Alexey Markov, Sofia Fomina unterstreicht Veras hohen professionellen Standard als Korrepetitorin.
Seit 2015 ist Hamburg ihr Zuhause; die Elbphilharmonie und die Laeiszhalle sind ihre Klangstationen.

Alexander Paperny, Balalaika
Er wurde 1963 in Donezk (Ukraine) geboren. Von 1978 bis 1989 erfolgte seine musikalische Ausbildung am Gnessin -College und an der Staatlichen Gnessin – Hochschule für Musik in Moskau im Fach Balalaika. Als Mitglied des Ensembles „Jazz-Balalaika“ führten ihn Gastspielreisen um die halbe Welt. Er ist Preisträger beim internationalen Wettbewerb in Klingenthal (Deutschland) und Gewinner des Internationalen Wettbewerbs in Castelfidardo (Italien) in der Kategorie „Astor Piazzolla“ (2004) mit dem Trio „Balalaika Nueva“. Ab 2005 spielte er als Solist mit dem Jerusalem Festival-Kammerorchester (Israel), dem Chamber Orchestra of Lappland (Finnland), den Hamburger Kammersolisten und mit der Rheinischen Philharmonie.

Tickets

VVK: 18 Euro/erm. 10 Euro zzgl. Kassengebühren
Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen
Abendkasse: 20 Euro/erm. 12 Euro
Ermäßigung hat ihre Gültigkeit für Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempfänger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises. Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.
Reservierung:
per E-Mail info@tsaal.de