Unerhört! Komponistinnen und ihre männliche Zeitgenossen. Gudrun Wagner (Flöte) und Konstanze Kuß (Harfe)

Kompositionen von Frauen werden den Konzertsälen auch heute noch oft vorenthalten. Dabei gibt es wahre Schätze zu entdecken: im Künstlerviertel Monmartre ebenso, wie am preußischen Hofe. Freuen Sie sich auf ein bezauberndes Konzert mit Geschichten aus der Welt der Künstlerinnen. Freuen Sie sich auf Brillanz, Leichtigkeit und Farbenreichtum, Freuen Sie sich auf Flöte und Harfe.

Konstanze Kuß stammt aus einer Musikerfamilie und ist in der 3.Generation Harfenistin. Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie bereits mit sechs Jahren. Später studierte sie Harfe an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Ruth Konhäuser, Anne-Sophie Bertrand und Birgit Bachhuber (NDR Hannover).

Schon während ihres Studiums setzte Konstanze Kuß zwei sehr konträre Akzente: Historische Harfen einerseits, E-Harfe andererseits. Es folgten viele Auftritte in der „Alten Musik“, sowie bei Crossover-Projekten im Bereich Rock/Pop, und in der experimentellen Musik.

Auch der Konzertharfe ist Konstanze Kuß treu geblieben: Zu ihren Engagements zählen Aufzeichnungen und Live-Auftritte beim WDR, NDR und ZDF. Außerdem konzertiert sie mit dem Ensemble „sixty1strings“ (Mandoline, Gitarre & Harfe) sowie mit dem Ensemble „Amabilees“ für Filmmusik (Flöte, Harfe & Kontrabass). Konstanze Kuß ist Mitglied in der Studiogruppe des evangelischen Pastors und Liedermachers Fritz Baltruweit.

Gudrun Wagner studierte Querflöte bei Bettina Wild an der Hochschule für Künste Bremen. Sie ist freischaffende Flötistin, Orchestermusikerin und Musikpädagogin. Schon während ihrer Studienzeit führten sie Engagements mit der Jungen Münchner Philharmonie, den Münchner Symphonikern, sowie der Deutschen Kammerphilharmonie zu den Konzertsälen im In- und Ausland.

Kammermusikalisch kristallisierte sich neben Klavier und Orgel, die Kombination mit Harfe als die lebendigste heraus. So spielt Gudrun Wagner nicht nur zusammen mit Konstanze Kuß, sondern auch im Duo Petite Fleur.

2007 erschien ihr Kinderbuch „Die kleine Mondnase“.

Seit einiger Zeit widmet sich Gudrun Wagner mit Begeisterung dem Facettenreichtum der Solo-Literatur für Flöte. Mit ihrem Solo-Programm „Drei Flöten mit Charisma“ ist sie bei Vernissagen und Konzerten zu hören. Inspiriert durch eine fünfmonatige Studienreise arrangiert Gudrun Wagner immer wieder indische, orientalische und japanische Musik, insbesondere für Altquerflöte, Piccolo-Flöte oder Flöte und Harfe.

 

Programm

 

Carl Philipp Emanuel Bach / 1714-1788

Hamburger Sonate, G-Dur

Allegretto – Rondo

 

Cécile Chaminade / 1857-1944

Pastorale enfantine

 

Germaine Tailleferre / 1892-1983

Pastorale

 

Lili Boulanger / 1893-1918

Cortège

 

Claude Debussy / 1862-1918

Syrinx – La flûte de Pan, für Altflöte solo

Pour invoquer Pan, dieu du vent d‘été  aus Six epigraphes antique, für Flöte und Harfe

 

Deborah Henson-Conant / *1953)

Barock Flamenco

 

Wolfgang Amadeus Mozart / 1756-1791

Konzert für Flöte und Harfe, 2.Satz, Andantino

Pause

 

Maria Theresia von Paradis / 1759-1824

Sicilienne

 

Anna Amalia von Preußen / 1723-1787

Sonate, F-Dur

Adagio – Allegro ma non troppo

 

Katherine Hoover / *1937

Winter Spirits, für Flöte solo

 

Arvo Pärt / *1935

Spiegel im Spiegel

 

Sofia Gubaidulina / *1931

Klänge des Waldes

 

Rachel Portman / *1960

aus dem Film: Chocolat

 

Jacques Ibert / 1890-1962

Entr’acte

 

Karten 15  Euro/erm. 10 Euro zzgl.Kassengebühren

Konzertkasse Gerdes / 040 – 44 02 98 / Alle Vorverkaufsstellen

Abendkasse: Karten 18  Euro/erm. 10 Euro

per E-Mail info@tsaal.de