{"id":9461,"date":"2018-07-04T00:53:34","date_gmt":"2018-07-03T20:53:34","guid":{"rendered":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?p=9461"},"modified":"2018-09-12T12:43:50","modified_gmt":"2018-09-12T08:43:50","slug":"5-6-7-september-2018-18-30-einlass-regelmassige-fuhrungen-19-30-filmvorfuhrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/5-6-7-september-2018-18-30-einlass-regelmassige-fuhrungen-19-30-filmvorfuhrung\/","title":{"rendered":"5.\/6.\/7. September 2018, 18:30 Einlass regelm\u00e4ssige F\u00fchrungen. 19:30 Filmvorf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9462 alignleft\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/39193493_10156647488239886_7629665211254833152_o-300x224.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/39193493_10156647488239886_7629665211254833152_o-300x224.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/39193493_10156647488239886_7629665211254833152_o-768x574.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/39193493_10156647488239886_7629665211254833152_o.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Zusammen mit dem Denkmalschutzamt Hamburg und der Russisch-Orthodoxe Kirche im Karolinenviertel l\u00e4dt euch euer mobiles Kino zum diesj\u00e4hrigen Tag des offenen Denkmals ein.<br \/>\nAn 3 Abenden habt ihr die M\u00f6glichkeit die eindrucksvollen R\u00e4ume der Kirche in F\u00fchrungen zu erleben und leckere russische Speisen und Getr\u00e4nke gezaubert von Oxanna. Anschliessend sehen wir den Filmklassiker \u00fcber den ber\u00fchmten Ikonenmaler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Termine:<\/strong><br \/>\n<strong>Mittwoch 5. September 2018<\/strong> (Film auf russisch mit deutschen Untertiteln)<br \/>\nab 18:30 Einlass regelm\u00e4ssige F\u00fchrungen \/ Speisen &amp; Getr\u00e4nke Treffpunkt Tschaikowsky Saal<br \/>\nab 19:30 Filmvorf\u00fchrung<\/p>\n<p><strong>Donnerstag 6. September 2018<\/strong> (Film auf deutsch)<br \/>\nab 18:30 Einlass regelm\u00e4ssige F\u00fchrungen \/ Speisen &amp; Getr\u00e4nke Treffpunkt Tschaikowsky Saal<br \/>\nab 19:30 Filmvorf\u00fchrung<\/p>\n<p><strong>Freitag 7. September 2018<\/strong> (Film auf deutsch)<br \/>\nab 18:30 Einlass regelm\u00e4ssige F\u00fchrungen \/ Speisen &amp; Getr\u00e4nke Treffpunkt Tschaikowsky Saal<br \/>\nab 19:30 Filmvorf\u00fchrung<\/p>\n<p>Zum Film: &#8222;Andrej Rubljow&#8220; Andrei Tarkowski RU 1969 186 Min.<\/p>\n<p>Andrej Rubljow schildert in unvergesslichen Tableaus die Lebensgeschichte des malenden M\u00f6nchs Rubljow (Anatolj Solonizin), der als Sch\u00fcler des Griechen Theophanes mit seiner Ikonenmalerei stilbildend werden sollte.<br \/>\nTarkowskij verwebt eine ganze Reihe von Themen zu einem komplexen Geflecht. Der Film ist kein Biopic. Zwar steht die Figur des ber\u00fchmten Ikonenmalers Andrej Rubljow im Mittelpunkt, doch der Film erz\u00e4hlt im Stil einer mittelalterlichen Chronik acht Episoden (\u203aNovellen\u2039), die sich zwischen 1400 und 1423 zugetragen haben und in denen Rubljow manchmal nur den Status einer beobachtenden Randfigur hat.<br \/>\nRussland im Jahr 1400: Als der M\u00f6nch und Maler Andrej Rubljow mit zwei Gef\u00e4hrten in einer armseligen Schenke vor einem Gewitter Zuflucht sucht, erlebt er betroffen, wie ein kleiner Gaukler festgenommen wird. Seine Lieder missfallen den B\u00fctteln der Herrschenden. Gewalt und Leiden begleiten Rubljow auch auf seinem weiteren Weg. Zusammen mit dem ber\u00fchmten Ikonenmaler Theophanes wird er nach Moskau gerufen. Theophanes h\u00e4lt alles Irdische f\u00fcr eitel und die Menschen f\u00fcr schlecht. Andrej glaubt an das Gute im Menschen und daran, dass sich mit Liebe mehr erreichen l\u00e4sst als mit Grausamkeit. Doch das Land leidet zu dieser Zeit unter den Tataren- und B\u00fcrgerkriegen, in die auch Andrej verwickelt wird. Bei einem Massaker muss Andrej einen Menschen t\u00f6ten, um ein M\u00e4dchen vor der Vergewaltigung zu bewahren. Das ersch\u00fcttert ihn zutiefst: Er legt ein Schweigegel\u00fcbde ab und will fortan nicht mehr malen. Doch eines Tages wird er Zeuge eines Glockengusses, der dem jungen Sohn eines ber\u00fchmten verstorbenen Glockengie\u00dfers wie durch ein Wunder gelingt. Das aufw\u00fchlende Erlebnis wird f\u00fcr ihn zu einer k\u00fcnstlerischen Wiedergeburt.<\/p>\n<p>Reservierungen bitte per Email an: reservierungen@flexiblesflimmern.de<br \/>\nKinokarte: 12 EUR inkl. 2 Euro Spende f\u00fcr die n\u00f6tige Dachreperatur an den Kircht\u00fcrmen<\/p>\n<p>Zum Ort: Kirche des Hl. Johannes von Kronstadt zu Hamburg Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg<\/p>\n<p>Der Grundstein der Gnadenkirche wurde am 8. Juli 1906 gelegt, die Einweihung konnte am 1. Dezember 1907 stattfinden.<\/p>\n<p>Die Kirche wurde der Gnade Gottes gewidmet, eine bewusste Bezugnahme auf ihren Standort zwischen den Gerichten und dem Gef\u00e4ngnis Holstenglacis. Der Bau wurde nach Entw\u00fcrfen von Fernando Lorenzen ( 1859-1917) ausgef\u00fchrt. Den Grundriss der Kirche bildet ein griechisches ( gleichschenkliges) Kreuz. Im Stil des Historismus ausgef\u00fchrt, ist der Zentralbau von ostkirchlichen Sakralbauten inspiriert, insbesondere vom Bautyp georgischer Kirchen. Im 2. Weltkrieg wurde das Geb\u00e4ude erheblich zerst\u00f6rt und erst 1947 wiederer\u00f6ffnet, seit dieser Zeit ist die Gemeinde \u201eSt. Pauli-Nord\u201c selbstst\u00e4ndig. Die Messeerweiterung f\u00fchrte 1972 dazu, dass die Gemeinde beide Pastorate verlor. Der gravierende demografische Wandel seit den 60er Jahren und die isolierte Lage auf einer Verkehrsinsel lie\u00df immer wieder nach einer \u00fcberregionalen Nutzung des Kirchengeb\u00e4udes fragen. 2002 fusionierte die Gemeinde mit der \u201eEv.-Luth. Kirchengemeinde St. Pauli-S\u00fcd\u201c. Da die erheblichen Renovierungskosten der Gnadenkirche die Finanzkraft der Gemeinde \u00fcberstiegen, wurden neue Nutzungsm\u00f6glichkeiten erwogen. Um das Geb\u00e4ude als Gotteshaus zu erhalten, wurde es 2004 an die Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats \u00fcbergeben. Damit wurde ein Zeichen der \u00f6kumenischen Geschwisterschaft gesetzt. Der aus Sandstein gefertigte Altar der Gnadenkirche befindet sich heute in der St. Pauli Kirche.<\/p>\n<p>Die russisch \u2013 orthodoxe Gemeinde des Hl. Johannes von Kronstadt wurde im Jahre 2001 gegr\u00fcndet. Sie ist die j\u00fcngste russisch \u2013orthodoxe Gemeinde in Hamburg . Die Gemeinde z\u00e4hlt zurzeit ca. 2000 Mitglieder, die sich in der ger\u00e4umigen Gnadenkirche sehr wohl f\u00fchlen. Die f\u00fcr westliche Bauweise einzigartige Architektur der Gnadenkirche mit ihren runden Formen und Elementen aus der Romanik und Gotik \u00e4hnelt dem architektonischen Stil der byzantinischen Ostkirchen, so dass sie sich mit ihren heutigen f\u00fcnf Zwiebelt\u00fcrmchen und orthodoxen Kreuzen, die im Sommer 2007 aufgebracht wurden, kaum von der Architektur der fr\u00fcheren \u00f6stlichen orthodoxen Kirchen unterscheidet.<\/p>\n<p>Im Innern des Kirchengeb\u00e4udes wurden einige Ver\u00e4nderungen im Hinblick auf orthodoxe kirchliche und liturgische Traditionen vorgenommen. So wurden die B\u00e4nke aus der Mitte entfernt und an den W\u00e4nden in den Kirchenschiffen platziert. Die Kanzel hat einen Ehrenplatz an der linken Seite der Ikonostase gefunden. Die schon bestehende Trennwand vor der Sakristei wurde als Grundelement f\u00fcr die Ikonostase benutzt. Die besten Moskauer Ikonenmaler versuchten, die komplizierte altert\u00fcmliche Tradition der Ikonenmalerei auf Stein f\u00fcr die Gnadenkirche neu zu beleben. Dieses waghalsige Projekt wurde von Erfolg gekr\u00f6nt und es entstand eine in Europa einzigartige steinerne Ikonostase, die mit einmaligen Fresken best\u00fcckt ist. Die Ikonostase zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie Ikonen von 3 Deutschen beinhaltet, die in der Russisch-Orthodoxen Kirche heilig gesprochen worden sind: die des Hl. Prokopius vom Ustjug, der urspr\u00fcnglich ein erfolgreicher Hansekaufmann aus L\u00fcbeck war, sich sp\u00e4ter zur Orthodoxie bekannte und nach seinem Tode selig gesprochen wurde sowie die der Hlg. Elisabeth, einer deutschen Prinzessin , die einen Moskauer Gouverneur heiratete und orthodox wurde. Sie war in ganz Russland f\u00fcr ihre Wohltaten und ihre Barmherzigkeit bekannt und wurde nach ihre Ermordung als M\u00e4rtyrerin heilig gesprochen . Die dritte und f\u00fcr Hamburg wohl wichtigste dargestellte Pers\u00f6nlichkeit ist St. Ansgar, der Apostel des Nordens und erste Bischof von Hamburg, der sowohl in der Ostkirche als auch in Norddeutschland hoch gesch\u00e4tzt und verehrt wird.<br \/>\nLaut der orthodoxen Tradition wurde die Kirche am 30. Mai 2007 geweiht. Bedeutungsvoll ist, dass dieses Ereignis, das eine enorme Anzahl von Menschen anlockte, in den Tagen stattfand, als Hamburg das 50-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um seiner St\u00e4dtepartnerschaft mit St.-Petersburg feierte. Die Gemeinde tr\u00e4gt den Namen des Heiligen Johannes von Kronstadt, des wichtigsten Heiligen der Petersburger. Indem die Gemeinde diesem Heiligen gewidmet wurde, schufen die Kirchg\u00e4nger eine weitere, geistige Verbindung zwischen den Partnerst\u00e4dten.<\/p>\n<p>In der Gnadenkirche wird jeden Sonnabend und Sonntag die G\u00f6ttliche Liturgie gefeiert . Sie ist ein Ort der Stille und des Gebetes , der jedem offen steht.<\/p>\n<p>Die Kirche ist t\u00e4glich von 10.00 bis 15.00 ge\u00f6ffnet.<br \/>\nDie Adresse der Kirche : Tschaikowskyplatz 1, 20355 Hamburg.<br \/>\nU2 \u201e Messehallen\u201c<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter: <a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.hamburg-hram.de%2F&amp;h=AT03QonBWZG0zYaRJtEEL-GD5oDtdkzryX8H2ulp4dCRvApn2kIKQzF40N750cwnLojGZiNEfzwxA7SS4x_xG1eeeMCJCmFradux3fbPHdNBWPhXbz4njTxtJKd5gykr456y\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" data-lynx-mode=\"hover\">http:\/\/www.hamburg-hram.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Flexibles Flimmern &#8211; Filme in Bewegung<\/strong><\/p>\n<p>mehr unter <a href=\"https:\/\/l.facebook.com\/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.flexiblesflimmern.de%2F&amp;h=AT0J8D08-ZIcD1Dq9JOGCXcjo0rIqdBHfi8jQ08RZFfOqt766xCa5CnigozZAr1EQs3z15c8Cze56M1I6xsFhHskfnax3AVPeFmCbMfMDrhEJRXHLjTP4MAA5sL4oo_8XfZU\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" data-lynx-mode=\"hover\">www.flexiblesflimmern.de<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Flexibles-Flimmern-Filme-in-Bewegung-38159929885\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.facebook.com\/pages\/Flexibles-Flimmern-Filme-in-Bewegung\/38159929885<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Andrej Rubljow&#8220; Andrei Tarkowski RU 1969.<br \/>\nFlexibles Flimmern &#8211; Filme in Bewegung. \u200eFlimmern: Kino &#038; F\u00fchrungen in der russischen Kirche im Karoviertel<span class=\"entry-read-more\"><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/5-6-7-september-2018-18-30-einlass-regelmassige-fuhrungen-19-30-filmvorfuhrung\/\" class=\"cs-btn cs-btn-flat cs-btn-rounded cs-btn-xxs cs-btn-flat-accent\">Weiterlesen<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":9462,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[38],"tags":[],"class_list":["post-9461","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archive"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/39193493_10156647488239886_7629665211254833152_o.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5HoJ6-2sB","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9461"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9461\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9486,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9461\/revisions\/9486"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}