{"id":12337,"date":"2025-08-17T22:12:06","date_gmt":"2025-08-17T18:12:06","guid":{"rendered":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?p=12337"},"modified":"2025-11-05T17:00:02","modified_gmt":"2025-11-05T13:00:02","slug":"samstag-11-oktober-2025-19-30-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/samstag-11-oktober-2025-19-30-uhr\/","title":{"rendered":"Samstag, 11 Oktober 2025, 19.30 Uhr"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-12338\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"327\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-300x212.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-768x543.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian-2048x1448.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Obwohl ich im 21. Jahrhundert lebe, empfinde ich mich selbst gar nicht als eine moderne Komponistin &#8211; mit den musikalischen Ausdrucksmitteln der Vergangenheit drucke ich mich viel authentischer aus&#8220; &#8211; so sagt die Komponistin Vera Petrova (1997*), deren &#8222;Fantasie f\u00fcr Violine und Klavier&#8220; ihre europ\u00e4ische Urauff\u00fchrung im Hamburg am 11. Oktober 2025 erleben wird. Aus der \u00e4hnlichen Perspektive betrachtet die Welt der estnische Meister, diesj\u00e4hriger Jubilar Arvo P\u00e4rt (1935*) &#8211; seine &#8222;Fratres&#8220;, 1980 komponiert, trotz eigen erfundenen Kompositionstechnik &#8222;Tintinnabuli&#8220; (lat. Gl\u00f6ckchenspiel) klingen ungew\u00f6hnlich harmonisch und konsonant f\u00fcr ihre Zeit.<br \/>\nIm Gegensatz dazu spiegeln die Violinsonaten von Leo\u0161 Jan\u00e1\u010dek, Sergei Prokofjew und Bernd Alois Zimmermann die tragischen Seiten des 20. Jahrhunderts wider und verwenden daf\u00fcr st\u00e4rkere und radikalere Mittel. An diesem Abend versucht die Geigerin Daria Ushakova und Pianist Georg Kjurdian eine erneute Reflexion \u00fcber das vergangene Jahrhundert anzustellen, inklusive all seiner Paradoxien und Widerspr\u00fcche.<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vera Petrova \/ 1997*<\/strong><br \/>\nFantasie f\u00fcr Violine und Klavier (2023, Daria Ushakova gewidmet)<\/p>\n<p><strong>Sergei Prokofjew \/ 1891-1953<\/strong><br \/>\nViolinsonate No. 1 f-Moll op. 80<br \/>\nAndante assai- Allegro brusco- Andante- Allegrissimo<\/p>\n<p>Pause<\/p>\n<p><strong>Arvo P\u00e4rt \/ 1935*<\/strong><br \/>\nFratres f\u00fcr Violine und Klavier (1980)<\/p>\n<p><strong>Leo\u0161 Jan\u00e1\u010dek \/ 1854-1928<\/strong><br \/>\nViolinsonate JW 7\/7 (1914-1915)<br \/>\nCon moto- Ballada- Allegretto- Adagio<\/p>\n<p><strong>Bernd Alois Zimmermann \/ 1918-1970<\/strong><br \/>\nSonate f\u00fcr Violine und Klavier (1950)<br \/>\nSonata- Fantasia- Rondo<\/p>\n<p>\u00dcber die K\u00fcnstler\/-innen<\/p>\n<p><strong>Daria Ushakova<\/strong> wurde 1997 in Woronesch (Russland) geboren. Im Alter von f\u00fcnf Jahren begann sie mit dem Geigenspiel und deb\u00fctierte bereits mit sieben Jahren als Solistin mit Orchester. Sie absolvierte die Zentrale Musikschule am Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium (Klasse von A. W. Rewitsch) sowie das Konservatorium selbst (Klasse von Dozent G. Sch. Murscha). Seit Oktober 2025 setzt sie ihr Studium an der Folkwang Universit\u00e4t der K\u00fcnste in der Klasse von Evgeny Sinaiski fort.<br \/>\nIm Alter von 23 Jahren wurde Daria Konzertmeisterin des Staatlichen Sinfonieorchesters Moskau unter der Leitung von Iwan Rudin und war damit die j\u00fcngste Konzertmeisterin eines professionellen Orchesters in Russland (2021\u20132024). Als Solistin trat sie mehrfach im Gro\u00dfen Saal des Moskauer Konservatoriums auf. Sie ist Preistr\u00e4gerin von \u00fcber 20 nationalen und internationalen Wettbewerben. 2018 erhielt sie eine Auszeichnung als beste Instrumentalstudentin des Bildungsprogramms des Diaghilev-Festivals unter der k\u00fcnstlerischen Leitung von Teodor Currentzis. Seit Juni 2025 ist sie Stipendiatin der Werner Richard &#8211; Dr. Carl D\u00f6rken Stiftungs.<br \/>\nDarias k\u00fcnstlerisches Interesse gilt insbesondere der zeitgen\u00f6ssischen Musik und der performativen Kunst. In Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Alisa Grebenschtschikowa gestaltet sie Musik und Sounddesign f\u00fcr Theaterproduktionen \u2013 oft auf Grundlage von Improvisation. Sie hat zahlreiche Werke zeitgen\u00f6ssischer Komponisten uraufgef\u00fchrt, sowohl in Russland als auch international. 2023 widmete ihr die Komponistin Vera Petrova eine Konzertfantasie f\u00fcr Violine und Klavier, die auf mehreren internationalen<br \/>\nFestivals mit gro\u00dfem Erfolg zur Auff\u00fchrung kam. Neben ihrer Konzertt\u00e4tigkeit ist Daria auch als P\u00e4dagogin aktiv. Sie wurde zu<br \/>\nMeisterkursen f\u00fcr junge Musiker in verschiedenen St\u00e4dten Russlands eingeladen und war mehrfach Jurymitglied bei Wettbewerben.<\/p>\n<p>Nur mit Klavier hat sich der 1994 in Lettland geborene <strong>Georg Kjurdian<\/strong> nie besch\u00e4ftigt &#8211; mit 4 Jahren hat er mit der Gitarre und mit 8 Jahren mit der Komposition angefangen. Georg lernte mit 10 Jahren das Klavier kennen, was er seitdem als seine gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft und<br \/>\nExperimentierfeld bezeichnet. Mit 18 Jahren nach Deutschland gekommen, empfindet er Hisako Kawamura, Henri Sigfridsson, Arnulf von Arnim, Matti Raekallio, Andreas Reiner und Evgeni Sinaiski als diejenigen, die sein K\u00f6nnen und musikalische Weltanschauung am meisten gepr\u00e4gt haben. Als Preistr\u00e4ger internationaler Wettbewerbe (wie z. B. der 14. Bach-Wettbewerb in Leipzig), engagierter Solist und Kammermusiker widmet sich Georg Kjurdian u. a. den unkonventionellen Programmkonzepten und den neuen Konzertformaten, die die Klassik immer noch relevant f\u00fcr die Zuh\u00f6rer machen. September 2024 beginnt er die dreij\u00e4hrige Ausbildung bei der TONALi- B\u00fchnenakademie in Hamburg, wo die 12 ausgew\u00e4hlten jungen Musiker in Zusammenarbeit mit den Mentoren aus verschiedenen Kunstbereichen die neue Wege in der Musikvermittlung suchen. Anfang 2023 ist seine Deb\u00fct-CD bei dem Label \u201eChallenge Records\u201c<br \/>\nerschienen , wo er Werke der \u201eDrei gro\u00dfen B\u2019s\u201c (Bach, Beethoven und Brahms) spielt, 2026 kommt auf dem gleichen Label die 2. CD heraus, wo diesmal Originalwerke und Bearbeitungen von Richard Wagner zu h\u00f6ren sein werden.<\/p>\n<p><strong>Tickets<\/strong><\/p>\n<p><strong>VVK<\/strong>: 18 Euro\/erm. 10 Euro zzgl. Kassengeb\u00fchren<strong><br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.konzertkassegerdes.de\/index.php?option=com_rseventspro&amp;layout=show&amp;id=3744:auf-der-suche-daria-ushakova-violine-und-georg-kjurdian-klavier&amp;Itemid=161\">Konzertkasse Gerdes<\/a>\u00a0\/ 040 \u2013 44 02 98 \/ Alle Vorverkaufsstellen<br \/>\n<strong>Abendkasse<\/strong>: 20 Euro\/erm. 12 Euro<br \/>\nErm\u00e4\u00dfigung hat ihre G\u00fcltigkeit f\u00fcr Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempf\u00e4nger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.<br \/>\n<strong>Reservierung<\/strong>:<br \/>\nper E-Mail\u00a0info@tsaal.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf der Suche. Daria Ushakova (Violine) und Georg Kjurdian (Klavier)<span class=\"entry-read-more\"><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/samstag-11-oktober-2025-19-30-uhr\/\" class=\"cs-btn cs-btn-flat cs-btn-rounded cs-btn-xxs cs-btn-flat-accent\">Weiterlesen<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":12338,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[38],"tags":[],"class_list":["post-12337","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archive"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Ushakova-Kjurdian.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5HoJ6-3cZ","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12337"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12337\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12353,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12337\/revisions\/12353"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}