{"id":11946,"date":"2024-04-04T23:38:46","date_gmt":"2024-04-04T19:38:46","guid":{"rendered":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?p=11946"},"modified":"2024-09-03T11:35:15","modified_gmt":"2024-09-03T07:35:15","slug":"donnerstag-30-mai-2024-19-30-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/donnerstag-30-mai-2024-19-30-uhr\/","title":{"rendered":"Donnerstag, 30. Mai 2024, 19.30 Uhr"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--scaled.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11947\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"371\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--300x200.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--1024x684.jpg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--768x513.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Duo-Fleurus27_-Maria-Franz-Anna-Berwanger--2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a9 Lital Yeshurun<\/p>\n<p>In der Barockzeit war es \u00fcblich, keine explizite Instrumentation vorzugeben &#8211; man durfte beliebige Musikinstrumente f\u00fcr die Auff\u00fchrung eines Werkes nutzen. Diese Freiheit nahmen sich auch Anna Berwanger und Maria Franz bei den Adaptionen der Suiten von L. D\u00b4Hervelois und F. Couperin. Auch \u201eFratres\u201c von Arvo P\u00e4rt bietet diese M\u00f6glichkeit und l\u00e4sst den Bogen des Programms bis ins 20. Jahrhundert spannen. Mit weiteren spannenden und sehr stillvollen Adaptionen f\u00fcr Harfe und Cello lassen sich die Werke von Haydn, Debussy oder Piazzolla neu\u00a0 erleben.<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<p><strong>F. Couperin \/ 1668 \u2013 1733<\/strong>\u00a0 \u00a0Pieces en concert, Arrangement von P. Bazelaire<br \/>\nPr\u00e9lude \u2013 Sicilienne \u2013 Plainte \u2013 Air de Diable<\/p>\n<p><strong>J. Haydn \/ 1732 \u2013 1809<\/strong>\u00a0 \u00a0Divertimento in D &#8211; Dur<\/p>\n<p><strong>R. Strauss \/ 1864 \u2013 1949<\/strong>\u00a0 \u00a0Morgen op. 27 Nr. 4<\/p>\n<p><strong>C. Debussy \/ 1862 \u2013 1918<\/strong>\u00a0 \u00a0Sonate f\u00fcr Violoncello und Klavier d &#8211; Moll<\/p>\n<p><strong>A. Piazzolla \/ 1921 \u2013 1992<\/strong>\u00a0 \u00a0Caf\u00e9 1930<\/p>\n<p><strong>L. de Caix D\u00b4Hervelois \/ 1677 \u2013 1759<\/strong>\u00a0 \u00a0Suite Nr. 2<\/p>\n<p><strong>A. P\u00e4rt \/ 1935<\/strong>\u00a0 \u00a0Fratres<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die K\u00fcnstlerinnen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Maria Franz<\/strong>, in Hamburg in eine deutsch-haitianische Familie geboren, begann mit 6 Jahren das Cellospiel. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Bonn, wo sie fr\u00fch an nationalen Jugendwettbewerben mehrere erste Preise gewann. Auf diesem Wege kam sie fr\u00fch in Kontakt mit renommierten Cello-Professoren und besuchte regelm\u00e4\u00dfig Meisterkurse, beispielsweise in der Kronberg Academy. Wichtige Impulse erhielt sie von Jens-Peter Maintz, Marie Elisabeth Hecker, Philippe Muller, Wolfgang Emanuel Schmidt und Danjulo Ishizaka. Ihr Studium begann sie bereits als Jungstudentin in Weimar bei Wolfgang Emanuel Schmidt und f\u00fchrte sie weiter nach Dresden und Basel, wo sie bei Danjulo Ishizaka ihren Bachelor sowie auch Master absolvierte.<br \/>\nAls leidenschaftliche Kammermusikerin ist Maria Franz abwechslungsreiche Literatur besonders wichtig. So konzentrierte sie sich in ihrer Laufbahn nicht ausschlie\u00dflich auf die Standard-Literatur f\u00fcr Cello, sondern sucht dar\u00fcber hinaus st\u00e4ndig den Austausch mit jungen, zeitgen\u00f6ssischen Komponisten der Neuen Musik. Eindrucksvolle Begegnungen und Projekte mit Komponisten wie Manos Tsangaris, Carola Bauckholt und Simon SteenAndersen f\u00fchrten zu einem tiefen Verst\u00e4ndnis und Interesse f\u00fcr den Zeitgeist und der Entwicklung der modernen klassischen Musik. Die Urauff\u00fchrung des Konzertes f\u00fcr Cello Solo und Orchester von J\u00f6rg Herchet im Jahre 2016, war f\u00fcr Maria eine besondere Gelegenheit, im Austausch mit einem etablierten Komponisten, v\u00f6llig unber\u00fchrte Musik zu erforschen.<br \/>\nDie Erfahrung unvoreingenommen ein Musikst\u00fcck zum Klingen zu bringen, wurde zu einem wichtigen Element f\u00fcr ihr Spiel. Am meisten ist Maria Franz an einer individuellen Klangvorstellung interessiert und erforscht darin auch klassisches Repertoire neu. Engagements in der Neuen Musik f\u00fchrten sie beispielsweise nach Berlin an die Neuk\u00f6llner Oper, sowie nach Stuttgart zur \u201eMusik der Jahrhunderte\u201c. Auch im klassischen Kammermusik-Repertoire hat sich Maria Franz ein gro\u00dfes Repertoire angeeignet. Maria Franz ist aktuell Vorspielerin der Cellogruppe der Niederrheinische Sinfonikern und \u00fcbernimmt ab der Spielzeit 2024\/25 die Stelle als Solo-Cellistin der Fl\u00e4mischen Oper in Gent und Antwerpen.<\/p>\n<p>Expressivit\u00e4t, Nat\u00fcrlichkeit &amp; Lebendigkeit \u2013 dies zeichnet das Spiel der jungen Harfenistin <strong>Anna Berwanger<\/strong> aus, womit sie ihr Publikum immer wieder aufs Neue zu ber\u00fchren vermag. Durch ihr feinf\u00fchliges Musizieren kn\u00fcpft sie schnell ein Band zum Publikum und nimmt es mit ihrer Spielfreude bei der Hand. Als ehemalige Stipendiatin der von Yehudi Menuhin gegr\u00fcndeten Live Music Now Stiftung gibt sie regelm\u00e4\u00dfig Solorezitals und konzipiert dar\u00fcber hinaus eigene Konzertprogramme, in denen sie u.a. die klassische Konzertharfe mit der historischen Tripleharfe verbindet.<br \/>\nAnna besch\u00e4ftigt sich intensiv mit der Kammermusik und ist dabei in klassischen Besetzungen wie im Duo mit Fl\u00f6te, im Trio mit Fl\u00f6te &amp; Viola t\u00e4tig. Sie adaptiert aber auch Werke f\u00fcr eher selten zu h\u00f6rende Besetzungen wie Violoncello &amp; Harfe, Gitarre &amp; Harfe und oder zwei Barockharfen. Als Orchestermusikerin ist Anna Berwanger bei Orchestern wie dem Basler Sinfonieorchester, Bremer Philarmonikern, Staatstheater Augsburg, Staatsorchester Stuttgart, der Z\u00fcricher Oper, Philharmonisches Orchester Freiburg sowie dem J\u00fcdischen Kammerorchester M\u00fcnchen ein gern gesehener Gast. Die Harfenistin geht auch der Zusammenarbeit mit Komponist:innen und deren Gegenwartsmusik nach. Sie studierte zun\u00e4chst in Dresden bei Prof. Astrid von Br\u00fcck und schloss sp\u00e4ter ihren Master of Arts in Music Performance in Z\u00fcrich bei Prof. Sarah O\u00b4Brien ab. Besonders Prof. Ludger R\u00e9my weckte Annas Liebe zur Alten Musik und f\u00f6rderte ihre Besch\u00e4ftigung damit. Derzeit lebt sie als freischaffende Harfenistin in M\u00fcnchen. Unterricht bei Arianna Savall, Eduardo Eg\u00fcez (DozentInnen f\u00fcr historische Harfen, Laute | Generalbass an der ZHdK), Una Prelle (Solo-Harfenistin der Z\u00fcrcher Oper), Stephan R\u00e9ty (Solo-Fl\u00f6tist des Sinfonieorchesters Basel) und Pauline Sachse (ehem. Solo-Bratschistin des RSB Berlin) sowie Meisterkurse bei Marie-Pierre Langlamet (Solo-Harfenistin der Berliner Philharmoniker), Isabelle Perrin und Petra van der Heide (Solo-Harfenistin Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam) gaben Anna wichtige musikalische Impulse.<\/p>\n<p><strong>Tickets<\/strong><\/p>\n<p><strong>VVK<\/strong>: 18 Euro\/erm. 10 Euro zzgl. Kassengeb\u00fchren<strong><br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.konzertkassegerdes.de\/\">Konzertkasse Gerdes<\/a>\u00a0\/ 040 \u2013 44 02 98 \/ Alle Vorverkaufsstellen<br \/>\n<strong>Abendkasse<\/strong>: 20 Euro\/erm. 12 Euro<br \/>\nErm\u00e4\u00dfigung hat ihre G\u00fcltigkeit f\u00fcr Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempf\u00e4nger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.<br \/>\n<strong>Reservierung<\/strong>:<br \/>\nper E-Mail\u00a0info@tsaal.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Metamorphose. 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