{"id":11720,"date":"2023-07-20T12:40:17","date_gmt":"2023-07-20T08:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?p=11720"},"modified":"2024-01-14T21:09:44","modified_gmt":"2024-01-14T17:09:44","slug":"freitag-13-oktober-2023-19-30-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/freitag-13-oktober-2023-19-30-uhr\/","title":{"rendered":"Freitag, 13. Oktober 2023, 19.30 Uhr"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-11721 aligncenter\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto-300x284.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"303\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto-300x284.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto-1024x970.jpg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto-768x728.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto.jpg 1140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Rachmaninov wurde oft als \u201eletzter Romantiker\u201c der klassischen Musik bezeichnet. Dieses Etikett ist etwas plakativ, spiegelt aber die Weltanschauung und Schicksal Rachmaninovs wider. Als gefeierter Pianist und Komponist hat er Russland nach der Oktober-Revolution verlassen. \u201eIch habe kein Land\u201c -sagt er viele Jahre sp\u00e4ter, die Liebe zu seiner Heimat blieb aber unver\u00e4ndert. Wie erging es dem K\u00fcnstler, dessen musikalisches Schaffen tief in der romantischen Tradition verwurzelt, dessen Liebe zum Lied, zur Sprache in jeder seiner Komposition so sp\u00fcrbar ist, als er heimatlos wurde? Seine pianistische Karriere bl\u00fchte auf &#8211; Rachmaninov z\u00e4hlt zu den ber\u00fchmtesten Solisten des zwanzigsten Jahrhunderts. Komponiert hat er bis zu seinem Tod nur f\u00fcnf weitere Werke. Zum 150-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Komponisten organisiert Tschaikowsky-Saal ein Abend, welcher die Pers\u00f6nlichkeit Rachmaninovs durch seine Musik und biographische Fakten dem Publikum n\u00e4herbringen soll.<\/p>\n<p><strong>Klavier-, Vokal- und Kammermusik von Sergei Rachmaninov \/ 1873 \u2013 1943<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sergei Rachmaninov \/ 1873 &#8211; 1943<\/strong><br \/>\nRomanzen und Lieder aus den Zyklen op. 4, 8, 21, 34, 38<br \/>\nMaria Bulgakova, Eberhard Hasenfratz<\/p>\n<p>Klaviertrio &#8222;Elegiaque&#8220; Nr. 1, g-Moll<br \/>\nAvin Trio<\/p>\n<p>Pr\u00e4ludien aus dem Opus 23 und Opus 32<br \/>\nEtude-Tableau op. 39 Nr.9<br \/>\nDmitri Vinnik<\/p>\n<p>Sonate f\u00fcr Violoncello und Klavier, Vocalise f\u00fcr Violoncello und Klavier<br \/>\nOlga Dowbusch-Lubotsky, Dmitri Vinnik<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.theaterluebeck.de\/personen\/maria-bulgakova.html\">Maria Bulgakova<\/a> \u2013 Gesang<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.olgalubotsky.de\/\">Olga Dowbusch-Lubotsky<\/a> \u2013 Cello<br \/>\nEberhard Hasenfratz \u2013 Klavier<br \/>\nDmitri Vinnik \u2013 Klavier<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.avintrio.de\/index.html\">Avin Trio<\/a> \u2013 Klaviertrio<br \/>\nSergey Novikov \u2013 Moderation<\/p>\n<p>\u00dcber die K\u00fcnstlerInnen<\/p>\n<p><strong>Maria Bulgakova<\/strong>\u00a0studierte in Moskau und L\u00fcbeck Gesang und Komposition und absolvierte Meisterkurse u.a. bei Grace Bumbry, Thomas Hampson, Robert Holl, Charlotte Margiono, Brigitte Fassbaender, Deborah Polaski und Brigitte Eisenfeld. Sie wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet, wie z.B. dem F\u00f6rderpreis Junger S\u00e4nger der \u201eKammeroper Schloss Rheinsberg\u201d, dem Verdi-Sonderpreis des \u201eInternationalen Stanislaw Monuiszko Gesangswettbewerb\u201c und dem F\u00f6rderpreis des \u201eRichard Strauss Gesangswettbewerbs\u201c.<br \/>\nBulgakova wirkte in zahlreichen Opernproduktionen an verschiedenen H\u00e4usern mit, als Konzerts\u00e4ngerin sang sie bei renommierten Festivals wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, Usedomer Musik Festival oder International Gaudeamus Music Week in Amsterdam. Sie trat zusammen mit Ensemble Resonanz, Rundfunkchor Berlin, NDR Chor, Augsburger Philharmonikern und vielen anderen Orchestern und Ensembles auf.<\/p>\n<p>Geboren in Russland (Saratov), begann\u00a0<strong>Olga Dowbusch-Lubotsky<\/strong>\u00a0\u00a0im Alter von sieben Jahren Cello zu spielen. Sie studierte in Moskau und Hamburg. Sie schloss ihr Studium an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg in der Cello-Klasse von Prof. Wolfgang Mehlhorn erfolgreich ab und trat in der Folgezeit solistisch und kammermusikalisch auf.<\/p>\n<p>Olga Dowbusch-Lubotsky konzertiert erfolgreich in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, Schweden, Finnland, Deutschland und Russland. Sie gastiert bei bedeutenden internationalen Musik-Festivals wie z.B. Kuchmo und Savonlinna (Finnland), Peter de Grote (Niederlande), New Jersey Festival (USA) etc.\u00a0 Zu ihren Kammermusik-Partnern geh\u00f6ren die Pianisten Irina Schnittke, Geoffrey Madge, Ralf Gothoni, Vladimir Skanavi und Dmitri Vinnik sowie die Geiger Mark Lubotsky, Alexander Brussilovsky, Katarina Andreasson und die Bratschisten Vladimir Mendelssohn, Ferdinand Erblich und andere. Ihre Diskografie umfasst zahlreiche Aufnahmen f\u00fcr die Labels &#8222;NCA&#8220; und &#8222;BIS&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Eberhard Hasenfratz\u00a0<\/strong>war von 1985 bis 1987 Stipendiat des S\u00fcdwestfunks. Er studierte an den Musikhochschulen in W\u00fcrzburg und M\u00fcnchen bei Arne Torger und Eckart Besch. Der vielseitige Pianist war Preistr\u00e4ger verschiedener Wettbewerbe und nahm an mehreren<br \/>\ninternationalen Meisterkursen und Kammermusikkursen teil, bei so renommierten Lehrern wie Alfons Kontarsky, Serge Collot,Martin Lovett, Henry Meyer(LaSalle-Quartett) und Norman Shetler. Nach Lehrauftr\u00e4gen an den Musikhochschulen in W\u00fcrzburg, L\u00fcbeck und Rostock ist er nun als Lehrkraft f\u00fcr Korrepetition mit Kammermusik an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Berlin besch\u00e4ftigt. Eberhard Hasenfratz hat zahlreiche Rundfunkaufnahmen insbesondere mit moderner Klaviermusik und Kammermusik eingespielt und ist gefragter Begleiter auf Wettbewerben und internationalen Meisterkursen. Dabei arbeitete er u.a. mit K\u00fcnstlern wie Francois Benda, Tomasz<br \/>\nTomaszewski, Michaela Martin, Eduard Brunner und J\u00fcrgen Kussmaul .Zu seinen Kammermusikpartnern z\u00e4hlten neben Musikern f\u00fchrender Orchester in Deutschland Francois Benda, Tomasz Tomaszewski und Andra Darzins.<br \/>\nMit Hamburg Trio nahm er alle Brahms und Schumann Klaviertrios auf und konzertierte mit diesen Programmen auch in Japan.<\/p>\n<p><strong>Dmitri Vinnik<\/strong> studierte am Moskauer Tchaikowsky-Konservatorium und bei Elisso Wirssaladze in M\u00fcnchen.<br \/>\nAuftritte als Solist und als Kammermusiker u.a. mit Natalia Gutman, Mark Lubotsky, Alexander Rudin beim Luzern Festival, Festival International de Colmar sowie in der\u00a0St.Petersburger Philharmonie, im Salle Gaveau und in der Victoria Hall f\u00fchren ihn rund um den Globus. \u201eEr \u00fcberl\u00e4sst die Musik ihrer selbstst\u00e4ndigen Intensit\u00e4t und Ausdrucksgewalt.\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung) \u201eTitanisch! Magisch!\u201c (Le Monde).<\/p>\n<p>Das <strong>Avin Trio<\/strong> wurde im Herbst 2019 gegr\u00fcndet und besteht aus Valerie Schweighofer (Violine), Michael Schmitz (Violoncello) und Josefa Schmidt (Klavier). Das Klaviertrio blickt bereits auf eine rege Konzertt\u00e4tigkeit zur\u00fcck und war u.a. beim Mozartfest W\u00fcrzburg, in der Alten Oper Frankfurt, dem Mieczys\u0142aw Weinberg Festival, dem internationalen Musikfest Goslar, dem Beethovenfest Bonn und den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker zu Gast. Solistisch trat das Klaviertrio mit dem Kammerorchester Braunschweig und Beethovens Triplekonzert auf. Bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker 2021 war das Avin Trio Teil einer Virtual Reality Videoproduktion. Audioaufnahmen und ein 360\u00b0- Videodreh erm\u00f6glichten den Festivalbesuchern den Zugang zu einer virtuellen Welt zum Festivalmotto &#8222;Schubert.JETZT!&#8220;.<br \/>\nDas Projekt wurde f\u00fcr den OPUS KLASSIK 2022 nominiert.<br \/>\nUnterrichtet wird das Trio von Oliver Wille (Kuss Quartett), Stefan Heinemeyer (Atos Trio) und Markus Becker.<br \/>\nWeitere Impulse und k\u00fcnstlerische Inspiration sammelte das Trio au\u00dferdem von Igor Levit, Sol Gabetta, Gerald Fauth, Kristian Bezuidenhout, Eberhart Feltz, Donald Weilerstein, Dirk Mommertz (Faur\u00e9 Quartett), Heime M\u00fcller (Artemis Quartett), Valentin Erben (Alban Berg Quartett), Szephan Forck (Vogler Quartett) und Ulf Schneider (Trio Jean Paul), die den k\u00fcnstlerischen Entwicklungsweg des Ensembles bereicherten.<\/p>\n<p>Diese Veranstaltung wird von Heidi und Friedrich Heibey Kultur-Stiftung und Mix Markt Hamburg gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><strong>Tickets<\/strong><\/p>\n<p><strong>VVK<\/strong>: 18 Euro\/erm. 10 Euro zzgl. Kassengeb\u00fchren<strong><br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.konzertkassegerdes.de\/\">Konzertkasse Gerdes<\/a>\u00a0\/ 040 \u2013 44 02 98 \/ Alle Vorverkaufsstellen<br \/>\n<strong>Abendkasse<\/strong>: 20 Euro\/erm. 12 Euro<br \/>\nErm\u00e4\u00dfigung hat ihre G\u00fcltigkeit f\u00fcr Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempf\u00e4nger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.<br \/>\n<strong>Reservierung<\/strong>:<br \/>\nper E-Mail\u00a0info@tsaal.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sergei Rachmaninov \u2013 der heimatlose Star. Zum 150-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Komponisten<span class=\"entry-read-more\"><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/freitag-13-oktober-2023-19-30-uhr\/\" class=\"cs-btn cs-btn-flat cs-btn-rounded cs-btn-xxs cs-btn-flat-accent\">Weiterlesen<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":11721,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[38],"tags":[],"class_list":["post-11720","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archive"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Rachmaninov-Foto.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5HoJ6-332","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11720"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11720\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11749,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11720\/revisions\/11749"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}