{"id":11708,"date":"2023-07-16T16:31:17","date_gmt":"2023-07-16T12:31:17","guid":{"rendered":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?p=11708"},"modified":"2023-11-01T20:48:26","modified_gmt":"2023-11-01T16:48:26","slug":"freitag-08-september-2023-19-30-uhr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/freitag-08-september-2023-19-30-uhr\/","title":{"rendered":"Freitag, 08. September 2023, 19.30 Uhr"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-11710\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/MyCollages-1.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Jewish Chamber Orchestra Hamburg wurde 2018 gegr\u00fcndet, mit der Idee, nach mehr als 80 Jahren erneut ein J\u00fcdisches Kammerorchester in Hamburg zu etablieren. Damals, 1934, entstand es als Resultat der Ausgrenzung j\u00fcdischer Musiker aus dem \u00f6ffentlichen Leben, die sich sodann als Ensemble formierten und vier Konzerte spielten, bis das Orchester aufgrund des Berufsverbots f\u00fcr Juden aufgel\u00f6st werden musste. Das heutige Ensemble verfolgt nun das Ziel, einerseits an die grausame Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern und andererseits j\u00fcdische Kultur und Musik einem breiten Publikum bekannt zu machen. Dabei spielt es nicht nur Werke j\u00fcdischer Komponisten, sondern wie das damalige Orchester auch ein weit gef\u00e4chertes klassisches Repertoire vom Barock bis in die Moderne.<\/p>\n<p>Das Konzert findet statt in Kooperation mit dem Verein &#8222;Messianisches Leben und Lernen&#8220;.<\/p>\n<p>Das Konzert wird gef\u00f6rdert von der Sozialbeh\u00f6rde der Hansestadt Hamburg<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11738 alignleft\" src=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Logo-Sozialbehoerde-HH-300x114.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"91\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Logo-Sozialbehoerde-HH-300x114.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Logo-Sozialbehoerde-HH.jpg 382w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber <a href=\"https:\/\/jco-hamburg.de\/\">Jewish Chamber Orchestra<\/a><\/p>\n<p>Anna Alenitsyna-Herber, Klavier<br \/>\nNatalia Alenitsyna, Violine\/Viola<br \/>\nAlexander Polinskiy, Violine\/Klavier<br \/>\nEmanuel Meshvinski, Viola<br \/>\nSergey Mikhaylov, Violoncello<\/p>\n<p><strong>Programm<\/strong><\/p>\n<p><strong>Valentin Silvestrov \/ 1937\u00a0 <\/strong>Aus Kitsch-Musik f\u00fcr Klavier<br \/>\nAllegro vivace<\/p>\n<p><strong>Valerian Dovzhenko \/ 1905 &#8211; 1995\u00a0 <\/strong>Song f\u00fcr Violine und Klavier<\/p>\n<p><strong>Alexander Polinskiy \/ 2008\u00a0 <\/strong>Gaudium f\u00fcr zwei Violinen und Violoncello<\/p>\n<p><strong>Ludwig van Beethoven \/ 1770-1827 <\/strong>\u00a0Duett mit zwei obligaten Augengl\u00e4sern WoO 32 f\u00fcr Viola und Violoncello<\/p>\n<p><strong>Mieczys\u0142aw Weinberg<\/strong> <strong>\/ 1919 &#8211; 1996\u00a0<\/strong> Trio op. 48 f\u00fcr Violine, Viola und Violoncello<\/p>\n<p>Allegro con moto<br \/>\nAndante<br \/>\nModerato assai<\/p>\n<p>Pause<\/p>\n<p><strong>Sergej Rachmaninov \/ 1873 &#8211; 1943\u00a0 <\/strong>Klaviertrio \u00c9l\u00e9giaque Nr. 1 g-Moll<\/p>\n<p><strong>Frank Bridge<\/strong> <strong>\/ 1979-1941<\/strong> Phantasie f\u00fcr Klavierquartett\u00a0 fis-Moll H 94<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die K\u00fcnstlerInnen<\/strong><\/p>\n<p><strong>Natalia Alenitsyna<\/strong> wurde 1971 in St. Petersburg geboren und erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Zwischen 1978 und 1989 erhielt sie weitere Ausbildung an der Spezialmusikschule am Rimsky-Korsakov-Konservatorium in St. Petersburg und trat danach in mehreren Konzerttourneen mit gro\u00dfen Orchestern, u.a. mit den St. Petersburger Philharmonikern auf. 1991 kam Natalia nach Hamburg, studierte an der Musikhochschule und gewann zahlreiche Preise, wie im Mai 1993 den 1. Preis beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung in Hamburg, 1997 den 1. Preis und eine Auszeichnung beim \u201e33e Concours feminin International de musique\u201c in Bern.<br \/>\n2018 gr\u00fcndete sie mit ihrem Ehemann und Cellisten Pjotr Meshvinski das \u201eJewish Chamber Orchestra Hamburg\u201c und \u00fcbernahm seit seinem Tod die musikalische Leitung des Ensembles.<\/p>\n<p><strong>Anna Alenitsyna-Herber<\/strong> wuchs in Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg auf. Im Alter von 7 Jahren begann sie mit dem Klavierspiel und nahm ihr Studium in ihrer Heimatstadt auf, bevor sie es 1991 nach Deutschland zog. Sie setzte ihr Studium an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hamburg fort und schloss es erfolgreich mit einem Diplom ab. Heute ist sie hauptberuflich als Klavierlehrerin in Hamburg t\u00e4tig und tritt dar\u00fcber hinaus regelm\u00e4\u00dfig mit dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg auf.<\/p>\n<p>Mitgr\u00fcnder des Jewish Chamber Orchestra Hamburg, <strong>Emanuel Meshvinski,\u00a0<\/strong>wurde 2002 in eine j\u00fcdische, musikalische Familie in Hamburg geboren. Er erhielt mit vier Jahren seinen ersten Geigenunterricht und wurde im Alter von 13 Jahren an der Musikhochschule K\u00f6ln als Jungstudent im Fach Viola angenommen. 2019 fing er an, an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hamburg Viola und Komposition zu studieren, bevor er 2021 an die Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste wechselte. Emanuel komponiert Werke f\u00fcr konzertante Besetzungen, Kurzfilme und Theaterproduktionen. Seine Musik wurde unter anderem vom Budapest Scoring Orchestra eingespielt und erklang bereits auf verschiedenen Film-Festivals auf der ganzen Welt.<\/p>\n<p><strong>Alexander Polinskiy<\/strong> wurde am 02.06.2008 in Hamburg geboren. Er zeigte schon in der fr\u00fchen Kindheit viel Begeisterung und Liebe zu Musik und begann, Violine und Klavier zu spielen. Seit dem sechsj\u00e4hrigen Alter nimmt Alexander regelm\u00e4\u00dfig an verschiedenen Konzerten, Wettbewerben und Festivals teil, mit sieben Jahren trat er als Preistr\u00e4ger des Hamburger Instrumentalwettbewerbs zum ersten Mal im gro\u00dfen Saal der Laeiszhalle auf. Mit elf Jahren begann Alexander Polinskiy mit dem Komponieren und wurde im Jahr 2022 Jungstudent am Julius-Stern Institut (Institut der UdK) in Berlin im Fach Komposition. Der Musiker ist Stipendiat des Jugend Musiziert-F\u00f6rdervereins in Hamburg. Alexander ist mehrfacher Sonderpreistr\u00e4ger des Wettbewerbs Jugend Musiziert auf Landes,- und Bundesebene, F\u00f6rderpreistr\u00e4ger des Bundeswettbewerbs Jugend Komponiert sowie Preistr\u00e4ger von mehreren weiteren Festivals und Wettbewerben. Au\u00dferdem ist er ein Mitglied des Jugendbeirats des Berliner Konzerthauses.<\/p>\n<p><strong>Sergey Mikhaylov<\/strong> begann sein Cellostudium im Alter von 8 Jahren, erhielt Unterricht bei Emanuel Fishman (auch Mischa Maiskys Lehrer) und schloss sein Studium am Sankt Petersburger Konservatorium mit Auszeichnung ab. Danach &#8211; Aufbaustudium bei Anatolias Nikitin. Er war Teil des Sankt Petersburger Philharmonischen Orchesters (Chefdirigent Evgeny Mravinsky). Mit diesem Orchester besuchte er mehr als drei\u00dfig L\u00e4nder und beteiligte sich an der Aufnahme mehrerer CDs. Er war Mitglied des St. Petersburg Cellisten Ensembles und Co-Solist des St. Petersburg Chamber Orchestra. Im Jahr 1991 erhielt er einen Vertrag mit dem Gran Canaria Philharmonic Orchestra. Mehr als ein Vierteljahrhundert lang trat er nicht nur als Cellosolist in diesem Orchester auf, sondern auch in verschiedenen Kammermusikprojekten (Duos, Trios, Quartette usw.). Als Dirigent wirkte er an zwei Urauff\u00fchrungen symphonischer Werke der kanarischen Komponistin Carmen Hern\u00e1ndez mit: <em>Memento<\/em>, Hommage an Alfredo Kraus (1999) und <em>Sinfon\u00eda en C\u00e9sar<\/em>, symphonische Dichtung f\u00fcr Orchesterensemble, Chor, Erz\u00e4hler und Solostimmen. Er wurde als Leiter des Studentenorchesters an die OFGC Foundation Academy eingeladen. Nach seiner Pensionierung lebt er in Deutschland und beteiligt sich weiterhin an verschiedenen Kammermusikprojekten.<\/p>\n<p><strong>Tickets<\/strong><\/p>\n<p><strong>VVK<\/strong>: 18 Euro\/erm. 10 Euro zzgl. Kassengeb\u00fchren<strong><br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.konzertkassegerdes.de\/\">Konzertkasse Gerdes<\/a>\u00a0\/ 040 \u2013 44 02 98 \/ Alle Vorverkaufsstellen<br \/>\n<strong>Abendkasse<\/strong>: 20 Euro\/erm. 12 Euro<br \/>\nErm\u00e4\u00dfigung hat ihre G\u00fcltigkeit f\u00fcr Studenten und Menschen mit Behinderungen und Sozialhilfeempf\u00e4nger unter Vorlage des entsprechenden Nachweises.<br \/>\n<strong>Reservierung<\/strong>:<br \/>\nper E-Mail\u00a0info@tsaal.de<\/p>\n<p><strong>Erl\u00f6s geht zugunsten des Vereins <a href=\"https:\/\/buerger-helfen-buergern.hamburg\/\">&#8222;B\u00fcrger helfen B\u00fcrger&#8220;<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jewish Chamber Orchestra Hamburg. 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