{"id":8344,"date":"2017-02-22T15:05:48","date_gmt":"2017-02-22T11:05:48","guid":{"rendered":"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/?page_id=8344"},"modified":"2017-03-05T02:06:16","modified_gmt":"2017-03-04T22:06:16","slug":"hamburg-sankt-petersburg-musikalische-partnerschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/de\/hamburg-sankt-petersburg-musikalische-partnerschaft\/","title":{"rendered":"\u201eHamburg-Sankt Petersburg. Musikalische Partnerschaft\u201c. 24. M\u00e4rz, 1. April und 2. April 2017"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Konzertreihe im Tschaikowsky-Saal anl\u00e4sslich des 60-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Partnerschaft zwischen Hamburg und Sankt Petersburg.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>24.03.2017 19.30 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Telemann \u2013 Telemann 2.0 <\/strong>Um den ber\u00fchmten deutschen Komponisten Georg Philipp Telemann zu ehren, geben die Musiker aus Sankt-Petersburg und Hamburg ein gemeinsames Konzert. Sie verbinden dabei in ihrer k\u00fcnstlerischen Interpretation historisch informierte Auff\u00fchrungspraxis mit der modernen Musiksprache. In der ersten H\u00e4lfte spielt Barockwerk Hamburg kammermusikalische Werke des Komponisten, in der zweiten spielen Musiker des St. Petersburger {instead} ensembles\u00a0 St\u00fccke von zeitgen\u00f6ssischen russischen Komponisten, in denen die Musik des gro\u00dfen Meisters neu interpretiert wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8366 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Barockwerk-Hamburg-Foto-300x201.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"201\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Barockwerk-Hamburg-Foto-300x201.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Barockwerk-Hamburg-Foto-768x513.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Barockwerk-Hamburg-Foto-1024x684.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span class=\"b-filename__name\">Foto\u00a9<span style=\"font-family: Arial, Tahoma, Verdana, sans-serif;\">J\u00fcrgen Wahnschaffe<\/span><\/span><\/p>\n<p><strong>barock<em>werk <\/em>hamburg<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2007 gr\u00fcndete Ira Hochman das Ensemble barock<em>werk <\/em>hamburg, welches sich zum Ziel gesetzt hat, sowohl vokale als auch instrumentale Kammer- und B\u00fchnenmusik aus dem Barockzeitalter wiederzuentdecken und zu neuem Leben zu erwecken. Dabei sch\u00f6pft das Ensemble insbesondere aus der reichen hamburgischen Tradition, die im 17. und 18. Jahrhundert nicht nur zahlreiche gro\u00dfe Musiker, sondern auch Publikum und M\u00e4zene aus ganz Nordeuropa anzog.<\/p>\n<p>Zu den Erstwiederauff\u00fchrungen des barock<em>werks <\/em>geh\u00f6ren einige ausschlie\u00dflich als Handschriften erhaltene Werke, darunter Johann Matthesons Hochzeits-Serenata <em>Der verlorene und wiedergefundene Amor<\/em>, das Oratorium <em>Christi Wunder-Wercke bey den Schwachgl\u00e4ubigen<\/em>, Georg Philipp Telemanns lateinische Vokalquartette f\u00fcr das Altonaer Christianeum, die Altonaer \u201eJubel Music\u201c von 1760, Carl Philipp Emanuel Bachs Hamburger B\u00fcrgerkapit\u00e4nsmusik von 1780, Johann Adam Hillers Singspiel <em>Lisuart und Dariolette oder die Frage und die Antwort<\/em>, Georg Caspar Sch\u00fcrmanns Oper <em>Die getreue Alceste<\/em> und auf der CD <em>La Prima Diva <\/em>(Tactus) enthaltene Arien und Opernsinfonien.<\/p>\n<p>Die musikalische Leitung von barock<em>werk <\/em>hamburg liegt in den H\u00e4nden der israelischen Dirigentin und Cembalistin <strong>Ira Hochman<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8367 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genevi--ve-Tschumi_Portrait-q2-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genevi--ve-Tschumi_Portrait-q2-300x300.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genevi--ve-Tschumi_Portrait-q2-150x150.jpg 150w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genevi--ve-Tschumi_Portrait-q2-768x768.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Genevi--ve-Tschumi_Portrait-q2-1024x1024.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die Mezzosopranistin <strong>Genevi\u00e8ve Tschumi<\/strong> erhielt Ihre Gesangsausbildung bei Helga Kutter an der Berufsfachschule f\u00fcr Musik in Kronach, Prof. Yvi J\u00e4nicke an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg sowie bei Prof. Ute Trekel-Burckhardt an der Universit\u00e4t der K\u00fcnste in Berlin. Seit 2013 arbeitet sie eng mit Ulla Groenewold zusammen, seit 2015 auch mit Prof. Peter Maus.<\/p>\n<p>Im Sommer 2016 wurde Genevi\u00e8ve Tschumi in Leipzig zur internationalen Bach-Preistr\u00e4gerin gek\u00fcrt und gewann zudem den Sonderpreis des Leipziger Barockorchesters.<\/p>\n<p>Sie geht einer regen Konzertt\u00e4tigkeit nach. Zu h\u00f6ren ist sie unter anderem mit dem italienischen Barockensemble auser musici, dem barockwerk hamburg, dem Hamburger Barockorchester, der Hamburger Camerata, dem Concerto Farinelli, dem Ensemble Schirokko und elbipolis. Konzertreisen f\u00fchrten sie nach \u00d6sterreich, Slowenien, Kroatien, D\u00e4nemark und Russland. 2017 singt sie die Alt-Partie von H\u00e4ndels Messiah in der Elbphilharmonie Hamburg.<\/p>\n<p>Auf der Opernb\u00fchne war Genevi\u00e8ve Tschumi 2015 in der Rolle des Arsamene aus H\u00e4ndels Xerxes beim Opernfestival Gut Immlin zu sehen. Im selben Jahr \u00fcbernahm sie die Partie des Arbace aus H\u00e4ndels Catone in Utica beim Opernfestival Opera Barga in Italien. Am Theater Kiel war sie in 2016 als Siegrune in Wagners Walk\u00fcre zu erleben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8368 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/instead1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/instead1-300x200.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/instead1-768x512.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/instead1-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/instead1.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span class=\"b-filename__name\">Foto\u00a9 Vassili Schischkin<\/span><\/p>\n<p>Das 2016 gegr\u00fcndete <strong>{instead} ensemble<\/strong> ist ein Kollektiv aus Sankt-Petersburg, das in unterschiedlichen Richtungen der Neuen Musik arbeitet. Das Ensemble hat ein variatives Besetzungs-Format und organisiert sich je nach Idee des konkreten Projektes. Drei Grundlinien werden vom {instead} ensemble verfolgt: die Suche und Interpretation Neuer Musik; Interpretation von Kompositionen \u00fcberwiegend der zweiten H\u00e4lfte des 20.\u00a0Jahrhunderts (historische Linie); Praxis der kollektiven Improvisation. {instead} nahm an den Veranstaltungen von \u201eSoundArtLab\u201c des Russischen Nationalen Zentrums f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst und des Sankt-Petersburger Internationalen Kulturforums teil.<\/p>\n<p>Das Ensemble trat in gemeinsamen Projekten mit solchen Musikern, wie Danil Akimov, Jaroslav Zemljansky, Vladimir Kanatschikov und Darja Ponomarjova auf. Als Teil des Petersburger Impovisations-Orchesters (St. Petersburg Improvisers Orchestra) hat das Ensemble an der Auff\u00fchrung der <em>R\u00e4umlichen Komposition #3 <\/em>von Vladimir Gorlinsky (2016) teilgenommen.<\/p>\n<p>Vom {instead} ensemble wurden Werke solcher Komponisten, wie Daniil Pilchen, Oleg Gudachev, Natalja Solovjova, Dmitrij Shchukin, Elisaveta Akbalkan und Alexandra Korabljova uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Solisten des {instead} ensembles:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Elizaveta Akbalkan \u2013 Geige, E-Gitarre, Leitung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Oleg Gudachev \u2013 Klarinette, Saxophone<\/strong><\/p>\n<p><strong>Natalia Solovjeva \u2013 Klavier, Bassgitarre<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aleksei Popov \u2013 Cello<\/strong><\/p>\n<p><strong>Igor Denisov \u2013 Horn, Trompete<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>01.04.2017 19 Uhr <\/strong><\/p>\n<p><strong>Lev Lessine- das Portrait (1936-2014) <\/strong>Als feierlichen Nachtrag zum 80-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des St. Petersburger Komponisten pr\u00e4sentieren Hamburger und Sankt-Petersburger K\u00fcnstler seine kammermusikalischen Werke. Der russische Komponist Lev Lessine wanderte im Jahr 1999 nach Deutschland aus. Bis zu seinem Tod im Jahr 2014 lebte und arbeitete er in Osnabr\u00fcck. Sein musikalisches Schaffen ist ein einmaliges Beispiel f\u00fcr die perfekte k\u00fcnstlerische und gesellschaftliche Integration. In seinem Verlag, den er eigenst\u00e4ndig in Osnabr\u00fcck gegr\u00fcndet hat, findet man fast alle Werke des Komponisten, trotzdem wartet seine Musik noch darauf, entdeckt zu werden. Ausf\u00fchrende K\u00fcnstler: Nikolai Mazhara, Petr Tsekhanovich, Evgenij Pilipchuk (Sankt-Petersburg), Andre Roshka (Hamburg), Ponticulus Quartett (Hamburg).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8387 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Lessine1-300x214.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Lessine1-300x214.jpeg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Lessine1-768x549.jpeg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Lessine1-1024x732.jpeg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Lessine1.jpeg 1649w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Lev Lessine<\/strong> wurde 1936 in Leningrad geboren. Nach dem 2. Weltkrieg hat sein Vater als Kapit\u00e4n der Sowjetischen Armee drei Jahre im zerst\u00f6rten Europa gedient. Aus der Evakuierung zur\u00fcckgekehrt, folgten Frau und Sohn ihm nach. Hier h\u00f6rte der zuk\u00fcnftige Komponist Lev zum ersten Mal den Klang eines Sinfonieorchesters und besuchte eine Opernauff\u00fchrung in Wien, die ihn zutiefst beeindruckte. Anfang 1948 kehrte die Familie nach Leningrad zur\u00fcck. Da sich die musikalische Begabung des Jungen fr\u00fch bemerkbar machte, wurde er schon bald in eine Musikfachschule im Fach Gesang aufgenommen. Bereits w\u00e4hrend dieser Ausbildung begann er zu komponieren. Sein erstes St\u00fcck, dass er im Alter von 15 Jahren schrieb, war eine Romanze \u00fcber ein Gedicht von Michail Lermontov.<\/p>\n<p>Lev Lessine hat ganz bewusst nicht den klassischen Ausbildungsweg eines Komponisten gew\u00e4hlt. Er hat weder in der Fachschule noch im Konservatorium Kompositionsklassen besucht, sondern erhielt stattdessen eine Gesangsausbildung. Obwohl er ein ausgezeichneter Kenner verschiedener Musikstile, Genres, Formen und Instrumentierungen war, benutzte er in seinen Kompositionen das gew\u00f6hnliche, traditionelle Tonsystem. Melodischer Reichtum, eine Vielzahl von Genres und origenelle Besetzungen sind wesentliche Merkmale des Schaffens von Lev Lessine. In den 70er-90er Jahren schrieb der Komponist verschiedene Werke f\u00fcr Kammerensembles, Kammer- und Sinfonieorchester, eine Vielzahl von Vokalmusik \u2013 die bedeutendsten darunter sind das Vokalbuch \u201eLebenskreis\u201c, die Kammeroper \u201eErz\u00e4hlung vom Shemjakin-Urteil\u201c (nach einer russischem Folklore-Erz\u00e4hlung des 17. Jahrhunderts) sowie das Oratoriumskonzept \u201eCANTUS HUMANUS\u201c. Eine wichtige Inspirationsquelle f\u00fcr Lev Lessine war Leningrad (1991 wieder zu Sankt Petersburg umbenannt) \u2013 eine Schatztruhe der Weltkultur und die Stadt, in der sich seine Pers\u00f6nlichkeit und seine k\u00fcnstlerische Ausrichtung geformt hat. Die Klavierst\u00fcck-Sammlung \u201ePetersburger Album\u201c ist dieser Stadt gewidmet. Lev Lessine hat viel und mit gro\u00dfer Hingabe an einem\u00a0Genre gearbeitet, das er selbst\u00a0\u201cMusik-Novelle\u201d nannte: er schrieb u.a.\u00a0eine Opern-Novelle\u00a0und eine symphonische Novelle.<\/p>\n<p>1999 immigrierte der Komponist mit seiner Familie nach Deutschland. Hier er\u00f6ffneten sich f\u00fcr ihn neue M\u00f6glichkeiten. Er wurde Mitglied des DKV (Deutscher Komponistenverband) und der GEMA und gr\u00fcndete 2004 seinen eigenen Verlag \u201eEdition Lev Lessine Musikverlag\u201c. Die verlegerische T\u00e4tigkeit hat Lessine erfolgreich mit seiner k\u00fcnstlerischen Arbeit verbinden k\u00f6nnen. 2005 stellte er die Oper \u201eDanko\u201c fertig. Des Weiteren schrieb er Werke mit deutschen Sujets und Texten von J. W. v. Goethe und G. E. Lessing. Insbesondere die Poesie von R. M. Rilke erweckte sein Interesse und wurde zu einer neuen Inspirationsquelle. Daraus sind zwei Vokalzyklen und mehrere Chorwerke entstanden, die von Musikexperten hoch eingesch\u00e4tzt wurden. Ebenfalls in Deutschland ist der neue Klavierzyklus\u00a0\u201cDeutsche st\u00e4dtische Skizzen\u201d entstanden. Trotz einer schweren und unheilbaren Krankheit setzte Lev Lessine seine fruchtbare Arbeit bis zu seinem\u00a0letzten Lebenstag fort. Der Komponist verstarb im Jahre 2014.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8419 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Roshka-Andre-Foto-3-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Roshka-Andre-Foto-3-200x300.jpg 200w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Roshka-Andre-Foto-3.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p><strong>Andre Roshka<\/strong> wurde im Jahre 1983 in Kiew (Ukraine) geboren. Mit f\u00fcnf Jahren begann er Blockfl\u00f6te zu spielen. Von 1993 bis 2000 besuchte er die Spezialmusikschule an der Nationalen Musikakademie Kiew, wo er zun\u00e4chst Piccolofl\u00f6te und Gesang studierte und dann ab 1995 Querfl\u00f6te in der Klasse von Prof. W. Turbowskii. Im Alter von 16 Jahren wechselte er an die Universit\u00e4t f\u00fcr Kultur und Kunst in Kiew. Schon w\u00e4hrend seiner Studienzeit in der Ukraine war Andre Roshka mehrfach Preistr\u00e4ger internationaler Wettbewerbe f\u00fcr Holzblasinstrumente. Bei Prof. Hans-Udo Heinzmann studierte Andre Roshka von 2001 bis 2002 am Hamburger Konservatorium und anschlie\u00dfend bis 2008 an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hamburg. Seit Oktober 2008 studiert er dort Konzertexamen bei Prof. Moshe Aaron Epstein. Dar\u00fcber hinaus belegte er zahlreiche Meisterkurse w\u00e4hrend der Studienzeit, u.a. bei Clare Southworth, Prof. R. Geiss-Armin, Prof. M. Helasvuo, Prof. A. Adorjan, C. Levin, R. Dick und bei Sir James Galway. Im Jahr 2003 gr\u00fcndete Andre Roshka das \u201eTrio83&#8243; in Hamburg, welches u.a. durch die Yehudi Menuhin Stiftung gef\u00f6rdert wurde. Zudem ist er Stipendiat der Berenberg-Bank, der Alfred-Toepfer-Stiftug (Masefield-Stipendium) und des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes. Seit Mai 2009 war er zwei Jahre lang ein Stipendiat der Franz-Wirth -Stiftung. Seit seinem 14. Lebensjahr gibt Andre Roshka Solo- und Kammermusikkonzerte u.a. in Frankreich, Spanien, den Niederlanden, in Russland und nat\u00fcrlich in seinem Heimatland, wie z.B. im gro\u00dfen Saal der Philharmonie und in der Staatsoper in Kiew. Seit 2005 hat er Solo-Auftritte mit der \u201eJungen Philharmonie K\u00f6ln\u201c, u.a. im \u201ePalau de la Musica\u201c (Barcelona), im \u201eSydney Opera House\u201c, in der \u201eFederation Concert Hall\u201c (Hobart\/Australien) und in der \u201eVictoria Hall\u201c (Singapur); Tourneen f\u00fchrten ihn durch Australien, Neuseeland, Spanien, Portugal und Norwegen.<\/p>\n<p>Im August 2005 war er 1. Fl\u00f6tist im Festival-Orchester des Festivals Junger K\u00fcnstler in Bayreuth, wo er auch an Kammermusik- Kursen von E.B. Hilse (Solofl\u00f6tist im Berliner Symphonie Orchester) teilnahm. Im Jahr 2006 spielte Andr\u00e9 Roshka u.a. Solo- und Kammermusik-Auftritte bei dem Festival \u201eMusica y Danza\u201c (\u00dabeda) und dem Festival \u201eSommerliche Musiktage Hitzacker\u201c sowie in der Radiosendung des NDR \u201eStart &#8211; Junge Kuenstler Live\u201c. Seit dem April 2009 arbeitet er als Assistent von Prof. Moshe Aaron Epstein an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Hamburg.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8390 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya-200x300.jpg 200w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>Der Bariton<strong> Petr Tsekhanovich<\/strong> wurde 1988 in Sankt-Petersburg geboren. Nach Abschluss der Theaterabteilung des Kunstlyzeums \u201eSankt-Petersburg\u201c hat er 2005 ein Gesangstudium an der Rimsky-Korsakov-Musikfachhochschule aufgenommen und wurde gleich ins zweite Studienjahr versetzt. Ab dem dritten Jahr hat er im Pantomimenensemble des Mariinsky-Theaters gearbeitet. W\u00e4hrend seiner Studienzeit wurde er Preistr\u00e4ger des Wettbewerbs \u201eMiniatur in russischer Musik\u201c.<\/p>\n<p>2009 hat Tsekhanovich sein Gesangstudium am Staatlichen Sankt-Petersburger Konservatorium bei Prof. N. Okhotnikov fortgesetzt. Gleichzeitig wurde er f\u00fcr das staatliche Kindertheater \u201eZazerkalje\u201c engagiert. W\u00e4hrend der Zeit am Theater hat er verschiedene Rollen gespielt, unter anderen auch in preisgekr\u00f6nten Produktionen\u00a0 \u00a0<em>Der Mantel<\/em> und <em>Italienerin in Algier<\/em>.<\/p>\n<p>2011 ist er in die Klasse von Prof. V. Tschernomortsev gewechselt. Er war auf verschiedenen Konzertb\u00fchnen musikalisch aktiv, z.B. im Kleinen Saal der Sankt-Petersburger Philharmonie, in der Staatlichen Akademischen Kapelle, und hat an verschiedenen Wettbewerben und Festivals teilgenommen (\u201eDrei Epochen der klassischen Romanze\u201c 2013). 2012 hat Tsekhanovich im Konservatoriumstheater die Partie des Kompaniechefs in der Tschaikowsky-Oper <em>Eugen Onegin<\/em> gesungen. 2013 folgte die Partie des Colas in der Oper <em>Bastien und Bastienne<\/em> beim Gastensembleprojekt \u201eSingspiel\u201c. Nach dem Abschluss des Konservatoriums hat er 2014 am Auswahlverfahren des Wettbewerbs \u201eCompetizione dell\u00b4opera 2014\u201c teilgenommen. Au\u00dferdem ist er Solist der Izmajlov-Dreifaltigkeits-Kathedrale. Im Sommer 2015 wurde er beim Wettbewerb-Festival der Kirchench\u00f6re \u201ePeter-Tage\u201c zum besten Solisten gek\u00fcrt. Im Sommer 2016 hat Tsekhanovich \u00a0beim Festival \u201eOper f\u00fcr alle\u201c die Partie von Vladimir Galizky in der Oper <em>F\u00fcrst Igor<\/em> gesungen. Im Repertoire: Eugen Onegin (<em>Eugen Onegin<\/em> von P. I. Tschaikowsky), Georgio Germont (<em>La Traviata<\/em> von G. Verdi), Vladimir Galizky (<em>F\u00fcrst Igor<\/em> von A. P. Borodin).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8385 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Pilipchuk-foto-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Pilipchuk-foto-213x300.jpg 213w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Pilipchuk-foto-768x1081.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Pilipchuk-foto-728x1024.jpg 728w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Pilipchuk-foto.jpg 1492w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/p>\n<p>Der Cellist <strong>Evgenij Pilipchuk<\/strong> wurde in Leningrad geboren und hat am Staatlichen Sankt-Petersburger Rimski-Korsakov-Konservatorium sein Cellostudium bei Prof. A. P. Nikitin abgeschlossen. Die Aspirantur folgte gleich danach ebenda. Weitere Impulse erhielt er bei den Meisterkursen von M. Rostropowitsch, T. Svane, J.-P. Maintz u.a. Seit 2004 unterrichtet er an der Sankt-Petersburger Spezial \u2013 Musikschule. Pilipchuk hat au\u00dferdem seit 2008 einen Lehrauftrag am Rimski-Korsakov-Konservatorium. Er ist Preistr\u00e4ger verschiedener russischer und internationaler Wettbewerbe (Internationaler M. Judina-Wettbewerb der Pianisten, Piano-Duette und Kammerensembles, Internationaler Wettbewerb in Frankreich, Schostakowitsch-Wettbewerb u.a.). 2008 bis 2013 hat Pilipchuk im Akademie-Orchester der Sankt-Petersburger Philharmonie gearbeitet und war ab Mai 2009 Konzertmeister der Violoncellogruppe. Seit 2013 ist er Konzertmeister der Violoncellogruppe im Orchester des Michajlowsky-Theaters. Neben seiner Orchestert\u00e4tigkeit konzertiert Pilipchuk regelm\u00e4\u00dfig als Solist und in verschiedenen Kammermusik \u2013 Formationen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8384 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nikolai-Mazhara-foto-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nikolai-Mazhara-foto-200x300.jpg 200w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nikolai-Mazhara-foto-768x1151.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Nikolai-Mazhara-foto-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>Der Pianist und Komponist <strong>Nikolaj Mazhara<\/strong> ist Preistr\u00e4ger des IV. Internationalen Prokofjew-Wettbewerbs im Fach Klavier (2004) und des V. Internationalen Prokofjew-Wettbewerbs im Fach Komposition (2008). Er ist Absolvent des Sankt-Petersburger Konservatoriums (2000) in den F\u00e4chern Komposition (Prof. Alexander Mnazakanjan) und Klavier (Prof. Eduard Bazanov). Seit 2001 hat Mazhara am Sankt-Petersburger Konservatorium den Lehrstuhl in Instrumentation und seit 2011 auch den der Komposition inne. Das Repertoire des Pianisten umfasst Werke f\u00fcr Solo-Klavier und Klavierkonzerte von Bach bis hin zur Moderne. Seine Interpretationen von Strawinsky, Prokofjew, Sch\u00f6nberg und vielen anderen fanden breite Anerkennung. Der russischen Klaviermusik schenkt er besondere Beachtung. Hervorzuheben ist auch seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den besten petersburger Orchestern unter der Leitung von A. Dmitriev, V. Altschuler, A. Titov, V. Chernuschenko. Mazhara spielt regelm\u00e4\u00dfig Konzerte auf der B\u00fchne der Sankt-Petersburger Philharmonie. Mit seinen Solo-Programmen nahm er an den Petersburger Kulturtagen in Alma-Ata und Tallin teil und trat mit dem Orchester der Zagreb-Philharmonie auf. Des Weiteren fanden Solokonzerte in Spanien, Frankreich, China, Bulgarien und vielen russischen St\u00e4dten statt. 2008 spielte er die Solo-Partie in O. Messiaens <em>Turangalila-Symphonie<\/em> mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters unter der Leitung von V. Gergiev. Nikolaj Mazhara ist seit 2005 Mitglied des Russischen Komponistenverbandes und ist Autor von drei Klavierkonzerten mit Orchester, einem Violinkonzert mit Orchester, einer Streichersymphonie, der Symphonischen Fantasie <em>Herbst<\/em>, der Mini-Oper <em>Musica viva \u2013 Szenen aus Rossinis Leben<\/em>, einer gro\u00dfen Anzahl von Kammermusik, darunter zwei Violinsonaten, und Musik f\u00fcr Kinder. Seine Werke erklingen auf solchen Festivals wie \u201ePetersburger Musik-Fr\u00fchling\u201c, \u201eVon der Avantgarde bis Heute\u201c, \u201eJunge Akademien Russlands\u201c (Moskau, Kazan, Ekaterinburg), \u201eMusik-Panorama Russlands\u201c (Nizhnij Novgorod, Novosibirsk, Lipezk).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8388 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Ponticulus-Quartett-Treppe-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Ponticulus-Quartett-Treppe-225x300.jpg 225w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Ponticulus-Quartett-Treppe-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><strong>Das Ponticulus Quartett<\/strong> ist ein junges Ensemble mit Sitz in Hamburg. Es konzertiert regelm\u00e4\u00dfig im gesamten norddeutschen Raum und folgte unter anderem Einladungen zum Maschseefest Hannover, zur Nacht der Kirchen in Hamburg und bereits zum dritten Mal zum<br \/>\nR\u00fcgener Musiksommer. Im Herbst 2016 erschien eine CD-Einspielung mit Werken von Ingo H\u00f6richt. Wichtige Impulse in der Probenarbeit erh\u00e4lt das Quartett von Prof. Hartmut Rohde (Berlin).<\/p>\n<p>Die Geigerin <strong>Ewelina Nowicka<\/strong> studierte in der Klasse von Prof. Petru Munteanu an\u00a0 der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater in Hamburg, schloss ein Zusatzstudium an der Hochschule f\u00fcr K\u00fcnste in Bremen ab und anschlie\u00dfend ihr Konzertexamen bei Prof. Katrin Scholz. Als Solistin erhielt sie mehrere Preise bei nationalen sowie internationalen Wettbewerben. Bereits seit ihrer Kindheit komponiert sie und hatte Unterricht bei vielen namhaften Komponisten. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet. Sie ist Mitglied im Deutschen Komponistenverband sowie der GEDOK Hamburg.<\/p>\n<p><strong> Christine Philippsen<\/strong> absolvierte ihr Violinstudium in Hannover bei Prof. Attila Aydintan und Prof. Jutta R\u00fcbenacker sowie bei Prof. Thomas Klug in Bremen. Als Violinistin widmet sie sich zunehmend der Historischen Auff\u00fchrungspraxis und ist Mitglied im Barockwerk Hamburg und dem Norddeutschen Barockkolleg. Ein Stipendium des Deutschen Musikrates befl\u00fcgelte die wachsende Liebe zum Dirigieren \u2013 sie leitet seit \u00fcber 10 Jahren verschiedene Orchester, unter anderem das neu gegr\u00fcndete Familienorchester der Elbphilharmonie. Konzertreisen f\u00fchrten sie unter anderem nach China, Amerika, Italien, Norwegen, Frankreich und in die Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Astrid Schat<\/strong>, Viola, studierte bei Prof. Hatto Beyerle, Prof. Hartmut Rohde und Prof. Lars Anders Tomter in Oslo. Weitere Anregungen erhielt sie von Gerard Caussee, Emile Cantor und Gerhard Voss. Sie ist Gr\u00fcndungsmitglied des ensemble resonanz und war dort lange aktiv. Sie war einige Jahre lang als Kammermusikerin und P\u00e4dagogin in Bod\u00f6, Norwegen t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Der Cellist <strong>Konrad von Oldenburg<\/strong> studierte in Weimar bei Prof. Marie-Luise Ewald und am Royal Northern College of Music in Manchester (GB) bei Jennifer Curtis sowie Kammermusik bei Christopher Rowland (Fitzwilliam Quartett). Nach Engagements in der Staatskapelle Weimar und im G\u00f6ttinger Symphonie Orchester liegt sein musikalischer Schwerpunkt in Hamburg als Cellist beim Musical \u201eK\u00f6nig der L\u00f6wen\u201c und \u201eAladdin\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>02.04.2017 18 Uhr <\/strong><\/p>\n<p><strong>Gruppe der F\u00fcnf (Das m\u00e4chtige H\u00e4uflein)<\/strong>. Das Konzert ist den Werken der St. Petersburger Komponisten-Gruppe \u201eDas m\u00e4chtige H\u00e4uflein\u201c gewidmet. F\u00fcnf russische Komponisten, darunter Mussorgsky und Borodin, geh\u00f6ren neben Tschaikowsky zu den bedeutendsten Pers\u00f6nlichkeiten der russischen Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Dennoch sind die Werke dieser Komponisten, insbesondere die Kammermusik, dem deutschen Publikum fast g\u00e4nzlich unbekannt. Das Konzert wird von jungen russischen und deutschen Musikern gestaltet: Vasily Gvozdetsky, Marina Grauman, Darya Dadykina (St. Petersburg \u2013 Berlin), Petr Tsekhanovich (St. Petersburg) und Trio Adorno (Hamburg).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8380 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Grauman-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Grauman-300x200.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Grauman-768x512.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Grauman-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Marina Grauman<\/strong> wurde 1994 in Sankt-Petersburg in eine musikalische Familie hineingeboren. Im Alter von f\u00fcnf Jahren begann sie das Violinspiel. 2012 beendete sie die Spezialmusikschule des Sankt-Petersburger Konservatoriums in der Klasse von Prof. Savely Schalman mit Auszeichnung. Heute studiert sie an der Hochschule f\u00fcr Musik \u00abHanns Eisler\u00bb Berlin bei Prof. Ulf Wallin. Marina Grauman trat in vielen St\u00e4dten Europas und Amerikas auf, u. a. in der Berliner Philharmonie, der Tonhalle Z\u00fcrich, dem Mariinsky-Theater in Sankt-Petersburg und der Sankt-Petersburger Philharmonie. Zahlreiche Gastauftritte bei internationalen Festivals wie u. a. dem \u00abMusikal Olympus\u00bb in Sankt-Petersburg, dem \u00abElan music festival\u00bb in Dallas, dem \u00abMusik Mountain\u00bb in Connecticut und den \u00abYouth Classics\u00bb in Z\u00fcrich runden ihr k\u00fcnstlerisches Schaffen ab. Als Solistin kann sie auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem M\u00fcnchener Kammerorchester, der Berliner Camerata, dem Staatlichen Akedemischen Sinfonieorchester Sankt-Petersburgs, dem Staatlichen Hermitage Orchester sowie der Slovak Sinfonietta und weiteren Ensembles zur\u00fcckblicken.<\/p>\n<p>Beim TONALi-Grand Prix 2014 erhielt Marina Grauman den Weinberg-Preis f\u00fcr die beste Interpretation eines Werkes des 20.\/21. Jahrhunderts. 2015 wurde ihr der DAAD-Preis f\u00fcr hervorragende Leistungen ausl\u00e4ndischer Studierender an deutschen Hochschulen verliehen. Im Duett mit dem Pianisten Vasily Gvozdetsky tritt sie seit 2016 im Rahmen des Yehudi Menuhin Live Music Now-Programmes auf. Marina Grauman ist TONALi-Stipendiatin 2014 und\u00a0 wird unterst\u00fctzt von den Projekten \u00abRussian Performing Art\u00bb und \u00abJunge Talente Russlands\u00bb, von der Philharmonischen Gesellschaft in Sankt-Petersburg, der Hans und Stefan Bernbeck-Stiftung in Frankfurt und dem\u00a0 Lucia L\u00f6ser-Kulturfond in Berlin.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8412 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gvozdetski-Foto-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gvozdetski-Foto-300x200.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gvozdetski-Foto-768x512.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gvozdetski-Foto-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Gvozdetski-Foto.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><strong>Vasily Gvozdetsky<\/strong> wurde in Sankt-Petersburg (Russland) geboren. Dort erhielt er seinen ersten Klavierunterricht an der Spezialschule beim Konservatorium. Sp\u00e4ter besuchte er die Klavierklasse von Dirk Fischbeck am Musikzweig der Latina A.H.F. in Halle\/Saale (Deutschland). Nach dem Abitur studierte er Klavier an der HfMT Hamburg bei Lilya Zilberstein und HfM &#8222;Hanns Eisler&#8220; in Berlin bei Eldar Nebolsin. Wichtige Anregungen erhielt er regelm\u00e4\u00dfig im Rahmen von Meisterkursen u.a. von H. Four\u00e8s, I. Kamenz, F. Bidini und D. Bashkirov. Vasily trat solistisch in Deutschland, Russland, Ukraine, Frankreich, Italien, Griechenland und Finnland auf. Er nahm an Festivals wie den Halleschen Musiktagen, Opus XXI und dem Klavierfestival Ruhr teil und spielte als Solist u.A. mit der Staatsapelle Halle. Er ist Preistr\u00e4ger zahlreicher Wettbewerbe, wie z.B. des Elise-Meyer-Wettbewerbs in Hamburg oder des Luciano Luciani-Wettbewerbs in Cosenza (Italien).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8381 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Darya-Dadykina-foto-von-Arwid-Lagenpusch-300x226.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Darya-Dadykina-foto-von-Arwid-Lagenpusch-300x226.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Darya-Dadykina-foto-von-Arwid-Lagenpusch-768x580.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Darya-Dadykina-foto-von-Arwid-Lagenpusch-1024x773.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><span class=\"b-filename__name\">Foto\u00a9<\/span> Arwid Lagenpusch<\/p>\n<p><strong>Darya Dadykina<\/strong> wurde in Kiew (Ukraine) in eine k\u00fcnstlerische Familie geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 9 Jahren. Ihre musikalische Ausbildung begann Sie an der Lysenko Musikschule f\u00fcr Hochbegabte und absolvierte ihr Studium bei Prof. Valery Kozlov an der Nationalen Ukrainischen Tschaikowski-Musikakademie. Sie wurde Preistr\u00e4gerin verschiedener Wettbewerbe, u. a. des \u201eW. Krainew Wettbewerbs f\u00fcr Junge Pianisten\u201c in der Ukraine (2008), des Wettbewerbs \u201eDie Neuen Namen\u201c in Russland (2008) sowie des \u201eBremer Klavierwettbewerbs\u201c (2012). Des Weiteren erhielt sie wichtige Anregungen bei Meisterkursen von T. Dussaut, B. Goetzke, E. Rzhanov, S. Edelman, V.Rudenko, P. Badura-Skoda, M. Ferrati, B.Bloch, O. Yablonskaya, P.Lang, F. Bidini, R. Levin, L. Zilberstein. Sie spielte Konzerte in der Ukraine, Russland, Wei\u00dfrussland, Uzbekistan, Italien, Deutschland, \u00d6sterreich, Griechenland und Spanien. Zur Zeit studiert sie bei den Professorin Susanne Gr\u00fctzmann an der HfM \u201eHanns Eisler\u201c in Berlin. Seit 2015 wird sie von der Foundation \u201eClavarte\u201c unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8390 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya-200x300.jpg 200w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Tsekhanovich-Fotografiya.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/p>\n<p>Der Bariton<strong> Petr Tsekhanovich<\/strong> wurde 1988 in Sankt-Petersburg geboren. Nach Abschluss der Theaterabteilung des Kunstlyzeums \u201eSankt-Petersburg\u201c hat er 2005 ein Gesangstudium an der Rimsky-Korsakov-Musikfachhochschule aufgenommen und wurde gleich ins zweite Studienjahr versetzt. Ab dem dritten Jahr hat er im Pantomimenensemble des Mariinsky-Theaters gearbeitet. W\u00e4hrend seiner Studienzeit wurde er Preistr\u00e4ger des Wettbewerbs \u201eMiniatur in russischer Musik\u201c.<\/p>\n<p>2009 hat Tsekhanovich sein Gesangstudium am Staatlichen Sankt-Petersburger Konservatorium bei Prof. N. Okhotnikov fortgesetzt. Gleichzeitig wurde er f\u00fcr das staatliche Kindertheater \u201eZazerkalje\u201c engagiert. W\u00e4hrend der Zeit am Theater hat er verschiedene Rollen gespielt, unter anderen auch in preisgekr\u00f6nten Produktionen\u00a0 \u00a0<em>Der Mantel<\/em> und <em>Italienerin in Algier<\/em>.<\/p>\n<p>2011 ist er in die Klasse von Prof. V. Tschernomortsev gewechselt. Er war auf verschiedenen Konzertb\u00fchnen musikalisch aktiv, z.B. im Kleinen Saal der Sankt-Petersburger Philharmonie, in der Staatlichen Akademischen Kapelle, und hat an verschiedenen Wettbewerben und Festivals teilgenommen (\u201eDrei Epochen der klassischen Romanze\u201c 2013). 2012 hat Tsekhanovich im Konservatoriumstheater die Partie des Kompaniechefs in der Tschaikowsky-Oper <em>Eugen Onegin<\/em> gesungen. 2013 folgte die Partie des Colas in der Oper <em>Bastien und Bastienne<\/em> beim Gastensembleprojekt \u201eSingspiel\u201c. Nach dem Abschluss des Konservatoriums hat er 2014 am Auswahlverfahren des Wettbewerbs \u201eCompetizione dell\u00b4opera 2014\u201c teilgenommen. Au\u00dferdem ist er Solist der Izmajlov-Dreifaltigkeits-Kathedrale. Im Sommer 2015 wurde er beim Wettbewerb-Festival der Kirchench\u00f6re \u201ePeter-Tage\u201c zum besten Solisten gek\u00fcrt. Im Sommer 2016 hat Tsekhanovich \u00a0beim Festival \u201eOper f\u00fcr alle\u201c die Partie von Vladimir Galizky in der Oper <em>F\u00fcrst Igor<\/em> gesungen. Im Repertoire: Eugen Onegin (<em>Eugen Onegin<\/em> von P. I. T<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-8392 alignleft\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Trio-Adorno-Hafenkraene-normal-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Trio-Adorno-Hafenkraene-normal-300x200.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Trio-Adorno-Hafenkraene-normal-768x511.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Trio-Adorno-Hafenkraene-normal-1024x681.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Das in Hamburg beheimatete <strong>Trio Adorno<\/strong> wurde 2003 im Rahmen des Wettbewerbs \u201cJugend musiziert\u201d gegr\u00fcndet. Schnell wurde klar, dass sich die drei jungen Musiker in der Kammermusikszene einen vielversprechenden Namen machen werden.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst erfolgreich, vielfach mit Preisen und Sonderpreisen ausgezeichnet, u.a. beim Hamburger Kammermusik Wettbewerb, Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb, Deutscher Musikwettbewerb, Osaka Chamber Music Competition, Melbourne Chamber Music Competition geben Sie Konzerte und musizieren auf Festivals sowohl in ganz Deutschland als auch in den gro\u00dfen Musikzentren Europas und Asiens.<\/p>\n<p>Von der Presse hochgelobt, spielt sich das Trio Adorno durch sein espressives, sensibles und stilsicheres Auftreten immer wieder aufs Neue in die Herzen des Publikums. Menahem Pressler zeigt sich w\u00e4hrend der International Mendelssohn Summer School begeistert und bezeichnete die drei junger Musiker auf NDR-Kultur als \u201esehr intelligent!\u201c. Neben solistischen Studien in Hamburg, L\u00fcbeck und Berlin pr\u00e4gten nach langj\u00e4hriger Zusammenarbeit besonders das Alban Berg Quartett in K\u00f6ln und zur Zeit Prof. Heime M\u00fcller (ehem. Artemis Quartett) die musikalische Arbeit des Trios. F\u00fcr weitere Impulse sorgte die Zusammenarbeit mit Mitglieder der Trios Fontenay, Jean Paul, Beaux Arts, Laredo-Kalichstein-Robinson und der Quartette Guarneri und Artemis.<\/p>\n<p>Ihr Repertoire umfasst mit Werken von Haydn, bis hin zu zeitgen\u00f6ssischen Werken wie Peteris Vasks die gesamte Bandbreite der Klaviertrioliteratur. Viele Konzerte sind live mitgeschnitten und im Radio gesendet worden (u.a. SWR,NDR-Kultur, Deutschlandfunk). Langj\u00e4hrige F\u00f6rderung und Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt das Trio Adorno durch Brigitte Feldtmann, \u201eFeldtmann kulturell\u201c, die \u201eDr. Ursula Kuhn Stiftung\u201c, die \u201eF\u00f6rdergesellschaft der Musikhochschule L\u00fcbeck\u201c und die \u201eHamburgische Kulturstiftung\u201c. Zudem konzertieren sie f\u00fcr den Verein Yehudi Menuhin Live Music Now. \u00dcber ihre k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeiten hinaus geben die drei Hamburger Musiker auch Meisterkurse und Workshops f\u00fcr Sch\u00fcler. Mit seinem Namen bezieht sich das Trio Adorno auf den deutschen Musikphilosophen und gro\u00dfen Denker des 20. Jahrhunderts Theodor W. Adorno.<\/p>\n<p><strong>Gef\u00f6rdert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Kulturbeh\u00f6rde und Dr. E. A. Langner-Stiftung.<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8237\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kulturbehoerde-300x111.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"111\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kulturbehoerde-300x111.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kulturbehoerde-768x285.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Kulturbehoerde.jpg 958w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8238\" src=\"http:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Logo-und-Text-300x88.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"88\" srcset=\"https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Logo-und-Text-300x88.jpg 300w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Logo-und-Text-768x225.jpg 768w, https:\/\/tschaikowsky-saal.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Logo-und-Text-1024x300.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Konzertreihe im Tschaikowsky-Saal anl\u00e4sslich des 60-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Partnerschaft zwischen Hamburg und Sankt Petersburg. &nbsp; 24.03.2017 19.30 Uhr Telemann \u2013 Telemann 2.0 Um den ber\u00fchmten deutschen Komponisten Georg Philipp Telemann zu ehren, geben die Musiker aus Sankt-Petersburg und Hamburg ein gemeinsames Konzert. 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